4.Stock - Lord Luciens persönliche Räumlichkeiten

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4.Stock - Lord Luciens persönliche Räumlichkeiten

Beitrag  Lucien Faramond am So 19 Jun 2011, 20:21


Lord Luciens; Schlafgemach, Badezimmer, Lobby, Arbeitszimmer u. persönliche Bibliothek (4.Stock)


Solltet ihr jemals vom Lord in seine Gemächer eingeladen oder gerufen werden, müsst ihr das Teleportfeld im Empfangsraum des dritten Stockes benutzen. Wurde das Feld aktiviert, werdet ihr euch in der riesigen, prunkvollen Lobby des Lords wiederfinden.
Ein großer Marmorkamin, verziert mit Gold, Silber und einigen Juwelen, sowie viele große Sofas mit Seidenbezügen und Daunenkissen werden euch sicher als erstes ins Auge fallen. Was hier vielleicht auch auffällt, ist dass der Boden komplett mit einem weinroten Teppich ausgelegt ist, ebenso wie alle anderen Räume. Daher sind Schuhe hier auch verboten!
An der Decke werdet ihr ein erstaunliches Kunstwerk entdecken, welches alle möglichen größeren Fabelwesen abbildet, die in einem Kreis umeinander gemalt sind. Auch an teuersten und edelsten Dekorationsgegenständen wurde nicht gespart; von großen, wertvollen, handbemalten Vasen bis zu riesigen Ölgemälden, die den Lord selbst abbilden, und prachtvolle Skulpturen aus Jade oder anderen wertvollen Gesteinen und Mineralien. Ein riesiger Kronleuchter aus Diamanten ziert die atemberaubende Lobby, die vor Luxus nur so strahlt.

Von der Lobby aus gelangt man zur persönlichen Bibliothek des Lords, in der alle wertvollen, geheimen und bedeutenden Schriftstücke aufbewahrt sind. Vom Westflügel aus führt dann ein Weg zum Ostflügel, in dem das Arbeitszimmer des Lords zu finden ist. Viele Regale stehen nah beieinander, vollgestopft mit Papierkram, Schriftrollen, Büchern und anderen Dingen. Auch die meisten magischen Gegenstände, sind hier auffindbar, wie z.B. ein magischer Globus aus Gold, der von einer silbernen Kugel, dem Mond, umschwebt wird.
Aber der breite Schreibtisch, der ebenso beinahe überquillt, ist nichts gegen den langen Holztisch, der in der Mitte des Arbeitszimmers steht und mit zahlreichen Dingen vollgestellt ist. Wie soll der Lord auch für Ordnung sorgen, wenn er den ganzen Tag lang beschäftigt ist? Da die Diener und Dienstmädchen die wertvollen Artefakte nicht anrühren dürfen, ist oftmals kein einziges Fleckchen je wirklich aufgeräumt.
Dennoch findet sich Lord Faramond außerordentlich gut zurecht, was ein weiterer Grund ist, warum nichts weggeräumt werden darf.

Geht ihr schließlich zurück in die Lobby, wird euch weiter hinten links eine Tür auffallen, welche zum eigenen riesigen Badezimmer des Lords führt. Selbstverständlich ist auch hier alles prunkvoll und luxuriös. Das Becken, welches fast den gesamten Raum einnimmt, ist am Grund kunstvoll gefliest, und auch der Boden besteht aus gemusterten glatten Fliesen in Blau-, Silber- und Weiß-Tönen. Eine kleine Treppe führt ins Wasser hinein. In den zwei großen Regalen findet man alle möglichen Ölessenzen, Duftstoffe, Schaumbäder und diverse Kräuter oder Blütenblätter.

Betritt man schlussendlich das gigantische Schlafgemach des Lords, wird jedem vor Staunen die Kinnlade herunterfallen. Ein riesiges Himmelbett, mit passend zum Boden und dem Rest der Einrichtung weinroten großen Vorhängen, mehreren großen Kissen mit weichsten Daunen und mit roter Seide bezogen, sowie eine rote Decke aus dicker Seide, den vergoldeten Kommoden jeweils zur linken und rechten Seite daneben, ein Schreibtisch, riesige Fenster auf jeder Seite, die vom Boden bis fast zur Decke reichen, und ein begehbarer Kleiderschrank, in dem die edlen Roben des Lords fein säuberlich aufgehängt und zusammengefaltet sind, sorgen für reichlich Anschauungsmaterial.
Doch das immer noch erstaunlichste an diesem riesigen Raum ist die Decke, bei der man das Gefühl hat, direkt in den Himmel zu sehen. Denn die Decke projiziert den Himmel eines bestimmten Ortes in das Schlafgemach des Lords und so hat man das Gefühl, direkt unter dem Himmel zu stehen. Ziehende Wolken, das Auf- und Untergehen der Sonne, die glänzenden Sterne und der Mond in der Nacht sind wunderbar zu sehen und bis zu einer gewissen Höhe fällt sogar der Regen tatsächlich ins Zimmer, löst sich aber dann ein paar Meter über dem Bett auf.

Obwohl dieser Bereich streng verboten für jeden ist, dürfen drei Bedienstete des Schlosses das vierte Stockwerk betreten, wann immer sie es müssen. Diese drei gehören zu den engsten Vertrauten des Lordes und weichen ihm nur auf Wunsch von der Seite. Es sind sein Sekretär und gleichzeitig persönlicher Berater, ein besonderes Dienstmädchen und ein Leibdiener.
Aber wie auch immer, der Lord genießt hier auf jeden Fall ein sehr luxuriöses Leben.

Leibdiener:


Spoiler:
Sayoko
Rasse: Dämonin
Charakter: Sehr zuverlässig, stehts fröhlich, fürsorglich, sehr höflich, ist in der Lage ihrem Herrn jeden Wunsch von den Augen abzulesen
Damaliger Wunsch: Verrät sie nicht

Spoiler:
Kryston
Rasse: Vampir
Charakter: Ruhig, gelassen, sehr höflich, gehorsam, korrekt, sorgt dafür, dass niemand dem Lord zu nahe kommt, gefährlich anderen gegenüber
Damaliger Wunsch: Rache an seinem Freund zu nehmen, der ihn verraten hatte. Er lieh sich dafür die Kräfte des Lords.

Spoiler:
Seraphim
Rasse: Dämon
Charakter: Nobel, ruhig, ordentlich, sehr korrekt, höflich, sehr gehorsam, tüchtig
Damaliger Wunsch: Stärkere Kräfte und in die Dienste des Lords treten zu dürfen.
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Re: 4.Stock - Lord Luciens persönliche Räumlichkeiten

Beitrag  Lucien Faramond am Mo 20 Jun 2011, 18:49

Mit einem kräftigen Schwung, zog Sayoko an dem gelben schweren Seil, welches die riesigen Vorhänge der genauso riesigen Fenster öffnete. Als die Vorhänge jedoch alle zurückgezogen waren, war es im Zimmer noch genauso dunkel wie vorher. Denn draußen war es Stockfinster. So wie eigentlich fast immer. "Aufstehen mein Herr! Es ist Nacht!", gab sie wie immer mit ihrer nervtötend gut gelaunten Stimme von sich. "... Es ist immer Nacht!", gab der Lord genervt murmelnd zurück und drehte sich zur Seite, was Sayoko munter ignorierte. Er war dieses immer wiederkehrende "Morgenritual" leid. Da im Schloss die meisten Angestellten Dämonen, Vampire und andere dunkle Kreaturen waren, war der Beginn der Nacht, ihr eigentlicher Morgen. Auch wenn es immer dunkel war. Aber wie dem auch sei. "Ach was für eine herrlich dunkle Nacht!", verkündete sie laut während sie aus dem Fenster sah. Auch das sagte sie jeden Abend aufs Neue. Lucien hätte sie natürlich längst aus seinen engeren Diensten entlassen, wenn sie nicht die einzige gewesen währe, die erstens: dem ständigen Druck gewachsen war und zweitens es stehts schaffte, alles richtig und fehlerfrei zu machen, ganz im Gegensatz zu dem anderen unnützen Pack an Dienstmädchen. Und da sie das auch zu wissen schien, nahm sie sich gerne mal etwas mehr heraus. "Mein Herr es wird Zeit! Raus aus den Federn!", forderte sie heiter und klatschte mehrere Male dabei in die Hände. "Irgendwann drehe ich dir deine verdammten Hände um! Und breche dir jeden Finger einzeln!..." "Aber, aber! Schlechte Laune ist am Abend überhaupt nicht gut! Wie gut das ich euch bereits ein beruhigendes Kräuterbad eingelassen habe! Wahrscheinlich seit ihr nach dem vielen Stress gestern noch immer etwas gereizt!" Ach ja! Und sie war die einzige, die dem Lord wirklich jeden Wunsch von den Augen ablesen konnte und immer genau wusste, wie sie mit ihm umgehen musste, ohne gleich dabei ihr Leben aufs Spiel zu setzten. Er brummte genervt und blieb weiter liegen. Er war wirklich gereizt! Aber bei solch unfähigen Beratern, war das auch kein Wunder! Diese Dummköpfe raubten ihm noch den letzten Nerv! In diesem Moment kam, ebenfalls pünktlich wie jeden Morgen, Krysten zur großen Flügeltür herein und schloss diese leise wieder. "Haben Mylord gut geschlafen?", fragte er höflich und verneigte sich solange, bis der Lord ihm antwortete. Lucien öffnete daraufhin die Augen und ließ seinen Blick langsam zu Kryston hinüberwandern. Schließlich erhob sich der Lord von seinen Kissen und sah zu ihm hinüber. Als er sich erhob, verbeugte sich automatisch auch Sayoko. "Nicht anders als sonst.", gab er nur knapp zurück und verließ nun das Bett. Sein blaues, seidenes Nachtgewand, reichte bis zum Boden und die großen, langen Ärmel verdeckten fast seine Hände wenn er sie nach unten hielt. "Erlaubt mir die Frage Mylord... musstet ihr wieder wegen dieser alten Männer Überstunden schieben?", dabei blickte er gefährlich wie immer zum Lord hinüber als er sich erneut wegen der Frage verneigte. Der Lord schritt langsam auf seinen großen Sessel zu und ließ sich in diesem nieder. Sayoko folgte ihm nach vorne und machte vor ihm einen Knicks als sie sagte; "Entschuldigt mich mein Herr, ich werde nach eurem Bad sehen." Der Lord winkte schnell ab und sie verließ eilig das Schlafgemach. Er schlug die Beine übereinander und stützte gelangweilt mit gespreizten Fingern seinen Kopf ab. Im selben Moment tauchte Seraphim direkt zur linken des Lords auf. Lucien würdigte ihm keines Blickes. "Einen schönen Abend Mylord.", gab er höflich von sich und sah dann ebenfalls zu Kryston. "Ihr liegt richtig mit eurer Vermutung,... diese lächerlichen Schwachköpfe haben unseren verehrten Lord gestern in den Wahnsinn getrieben... so wie die zwei Tage zuvor.", antwortete Seraphim schließlich für den Lord, wie er es oft tat, wenn der Lord es so wünschte. Dabei benutzten sie Telepathie. "...Erstaunlich was sich die Angestellten und Berater zur Zeit herausnehmen!" "Meint ihr Sayoko?" "...Von ihr kennt man es nicht anders... sie ist wohl mein Fluch auf Lebzeiten... aber damit bist auch du gemeint Kryston." Leicht erschrocken fuhr er lächelnd zurück und verneigte sich noch tiefer. "Oh... dann bitte ich vielmals um Verzeihung, für mein frevelndes Verhalten." "Spar dir deine Worte!" "Ja, wie ihr wünscht mein Lord!" Der wahrhaft einzige der den Lord nicht zur Weißglut brachte, war Seraphim. Doch er war ja auch seine persönliche rechte Hand. Der Dämon sah kurz auf seine silberne Taschenuhr und wandte sich wieder an den Lord. "Es gäbe da noch eine Kleinigkeit die wir besprechen müssten Mylord." Lucien verengte seine Augen und ließ für eine Sekunde seinen Blick auf Seraphim ruhen als er das sagte. "Kryston; Ich wünsche mein Essen heute in meinem Schlafgemach einzunehmen, sobald ich aus dem Bad zurückkehre. Ihr dürft nun gehen!" "Wie ihr wünscht Mylord." Er löste sich aus seiner Verbeugung und verließ ebenfalls das Zimmer. Nun war der Lord endlich mit seinem persönlichen Berater alleine. "Was gedenkt ihr zu tun Mylord?", fragte er ihn schließlich als kein Geräusch mehr im Zimmer zu hören war und teleportierte sich gut zwei Meter vor den Lord. Lucien brauchte nicht lange um diese Entscheidung zu treffen. Seine Lippen formten sich zu einem gefährlichen Lächeln und ein amüsiertes leises Lachen entfuhr ihm. "Lass sie in den Kerker sperren... sie sollen im Folterraum zum reden gebracht werden und ihre gerechte Strafe erhalten." Seraphim musste ebenfalls lächeln. "Wie ihr wünscht... wollen Mylord die Folterung selbst durchführen? Oder soll ich eine Wache beauftragen?" "Hm! Mir ist heute mehr nach zusehen. Dabei kann man ihnen immer so schöne Worte zuflüstern." Das war genau das richtige, um die Laune des Lords wieder zu erheitern. Ein qualvolles Verhör mit anschließender Hinrichtung. Der Lord musste bei diesen Gedanken finster Lachen. "Wie ihr wünscht, Mylord.", lächelte Seraphim und war kurz darauf, nach einer Verbeugung verschwunden. Lucien erhob sich aus seinem Sessel und lief gemächlich auf das riesige Fenster zu. Er verschränkte seine Arme hinter dem Rücken und sah hinaus in die unendliche Dunkelheit. Jede Nacht wechselten die Fährmänner der Flugschiffe sich untereinander aus und dockten daher alle auf der Seite des Schlosses an. Der Lord beobachtete diesen Vorgang fast jede Nacht. Waren alle Fährmänner bereit zum Ausfahren, wurden durch ein magisches Signal exakt der Reihe nach die großen Fackeln entzündet und die Flugschiffe flogen alle gleichzeitig über die Schlucht auf die andere Seite. Nur einen kurzen Augenblick später, kam Sayoko wieder herein und verkündete, das das Bad nun fertig sei. "Wurde auch Zeit!", entgegnete er scharf als er sich umdrehte und zu den Flügeltüren lief. "Verzeiht... ich war gezwungen-" "Ich wünsche keine Ausreden zu hören!" "Natürlich mein Herr!" Sie wartete an der Tür, bis der Lord nach draußen geschritten war und schloss schließlich die Tür. Dann führte sie ihn Wortlos, in sein Badezimmer. ~

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Re: 4.Stock - Lord Luciens persönliche Räumlichkeiten

Beitrag  Lucien Faramond am So 03 Jul 2011, 15:15

~ Als der Lord und sein Dienstmädchen das riesige Bad betraten, roch es bereits stark nach verschiedensten Kräutern, die in einer perfekt ausgewogenen Dosierung wunderbar miteinander Harmonierten. Der Raum war durch die Unmengen an warmen Wasser angenehm Aufgewärmt. Ein Bademantel aus Seide war ebenfalls wie jeden Morgen bereits zurecht gelegt. Wortlos öffnete Sayoko das Nachtgewand des Lords und nahm es ihm fürsorglich ab. Anschließend noch das weiße Untergewand. Sie legte sich die Kleider so über den Arm, das sie nicht zerknitterten und schritt dann lächelnd zur Tür. Lucien ging nun die Treppen hinunter die ins große Becken führten und nahm auf einer der Sitzerhöhungen unterwasser platz. Bevor Sayoko endlich ging, fragte sie noch: "Wünschen mein Herr noch etwas?" Was der Lord nur abwinkte und nach einer Verbeugung, war das Dienstmädchen aus dem Raum verschwunden. Er atmete tief durch und begann sich endlich zu entspannen. Das täglich morgige Bad, war die einzige Zeit, abgesehen wenn er schlief, in der er mal alleine war und ihn nicht jeder auf die Nerven ging. Was hier im Schloss fast ausnahmslos alle taten. Da die Haupt-Quälgeister aber nun in den Kerker geworfen wurden, würde er nun endlich in nächster Zeit wieder etwas Freizeit haben. Nicht das hier Missverständnisse Auftraten; Der Lord konnte sich jeder Zeit von allem entbinden, doch es gab Dinge, die unumgänglich waren. Zumale er schon seit längerem das Gefühl hatte, das mit seinen "Beratern" etwas nicht stimmte. Aber da dieses Problem nun fast aus der Welt war, konnte er sich anderen Sachen hingeben, als dem unzähligen Papierkram. Und! Er brauchte neue Berater... Nur diesmal, würde er sich diese persönlich zusammensuchen. Wahrscheinlich würde er daher, sowieso bald ungebetenen Besuch bekommen, doch auch dafür hatte er sich längst etwas ausgedacht. Ein Kichern entfuhr ihm, als er daran dachte. So wie es heute aussah, würde er heute einen Ausflug tätigen. Zumale bald Lady Sybelle Lysandra anreisen würde und er dann wieder keine Zeit dafür hätte. Also war es entschieden! Er genoss noch die letzten Minuten die ihm blieben bis Sayoko zurück kam und am Rand der Treppe mit dem ausgestreckten Bademantel wartete. Dabei sagte sie stehts wie ein Uhrwerk: "Auf, auf die Zeit ist vorbei, bitte kommen sie aus dem Wasser mein Herr!" Schon einmal war er kurz davor ihr den Hals umzudrehen, oder ihr zumindest die Stimmbänder herauszureisen, damit sie endlich ihre nervtötende Klappe hielt. Aber zu ihrem Glück, überhörte er dies meistens schon, wie das Ticken einer seiner großen Uhren in der Lobby wenn er an ihnen vorbei lief. Wiederwillig, stieg er aus dem Wasser und ließ sich den Seidenmantel umwerfen. "Ihr Frühstück wartet bereits in eurem Schlafgemach! Wünschen mein Herr heute besondere Kleidung?" "Ich werde heute einen Ausflug tätigen! Leg mir dementsprechend etwas angebrachtes zurecht!" "Sehr wohl mein Herr! Haben sie sonst noch irgendwelche wünsche?" "Bisher ist das alles! Du kannst gehn!" "Ja, mein Herr!" und sofort verließ sie nach einer tiefen Verbeugung das Badezimmer um alle Vorbereitungen zu treffen. Lucien wartete noch einen kurzen Augenblick, ehe Seraphim plötzlich vor ihm Stand und für seine Verbeugung auf die Knie ging. "Die alten Narren sind in den Kerker gebracht worden, den möglichen Oberguru 'verhören' wir gerade, aber er ist... noch ein wenig stur. Es wird jedoch sicherlich nicht mehr lange dauern!" "Hast du auch alle Vorbereitungen, für unseren Ehrengast getroffen?" Seraphim grinste. "Natürlich Mylord." "Gut, du darfst gehen!" Und ohne ein Wort, verschwand Seraphim wieder aus dem Bad. Auch Lucien verließ nun das Bad. Als er sich den Flügeltüren näherte, öffneten sich diese automatisch und schlossen sich wieder, als er draußen war. Anschließend kehrte er in sein Schlafgemach zurück. ~

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Re: 4.Stock - Lord Luciens persönliche Räumlichkeiten

Beitrag  Lucien Faramond am Mi 06 Jul 2011, 16:53

~ Dort angekommen wartete Kryston bereits neben dem großen Stuhl des Lords, um ihm sein 'Frühstück' einzuschenken. Wortlos nahm Lucien platz und ließ sich wie immer von Kryston erklären, was heute auf dem 'Speiseplan' stand. "Zur, wie ich hörte, heutigen Feier des Tages serviere ich ihnen das Blut einer adeligen jungen Comtesse*. Wie immer frisch gezapft und rein von jeglichen Bakterien!" Kryston selbst war der vertraute Vorkoster von Lucien, der durch seine übernatürlich empfindlichen Geschmacksnerven wirklich jede noch so winzige Spur an Gift oder Unreinheit erkennen konnte. Noch dazu war Kryston durch seine qualvolle Ausbildung gegen vielerlei Gifte immun und konnte reines Gift viel schneller abbauen als andere. Auch der Lord währe dazu in der Lage gewesen, aber warum sich den Appetit verderben lassen? Wenn es auch ein anderer machen konnte.
Umwickelt mit einem weißen Seidentuch, schenkte Kryston den roten Tropfen behutsam in ein großes, blank poliertes Weinglas, bis es exakt dreiviertel gefüllt war. Anschließend stellte er die Flasche ab, verneigte sich leicht und fragte wie immer: "Habt ihr noch irgendeinen Wunsch Mylord?" Lucien sah ihn kurz ihm Augenwinkel an und gab nur ein knappes "Nein" von sich. "Sehr wohl Mylord! Bitte ruft nach mir, sobald ihr etwas braucht!" Und kurz darauf, war er aus dem Zimmer verschwunden.
Lord Lucien wollte stehts alleine sein, wenn er Blut trank. So war es schon immer. Trotz das er dank seines Dämonen-Blutes eigentlich auch Fleisch und andere Speisen essen konnte, ernährte er sich überwiegend nur von Blut. Zwar schmeckte das Blut eines noch lebenden und sich windenden Körpers sehr viel besser, doch damit hatte er keinerlei Probleme. Elegant umschloss er mit seinen Fingern das dünne Glas und sah sich kurz die dunkelrote Flüssigkeit darin an, ehe er seine Lippen an den Rand des Glases setzte und die Augen schloss. Als das Blut langsam in seinen Mund lief, konnte er die Schreie der Frau hören, der dieses Blut gehörte. Nur kurz darauf, als er das Blut vorsichtig herunterschluckte, sah er Bilder vor seinem geistigen Auge. Er sah die Frau, sah wie sie durch ihr Schloss gejagt worden war, bis einer der Häscher sie geschnappt und hier her gebracht hatte. Und schließlich, vernahm er wieder ihre Schreie, als ihr die Pulsadern aufgeschnitten wurden und ihr Blut aufgefangen wurde. Nachdem der letzte Bluttropfen in seine Kehle gelaufen war, hörte er ihren letzten Atemzug so deutlich, als hätte sie neben ihm gestanden. Er setzte das Glas klanglos wieder auf dem Tisch ab und öffnete währenddessen seine Augen. So war es immer. So war es schon damals. Je mehr Blut er trank, desto weiter konnte er in die Vergangenheit jener sehen. Es war jedes Mal wie ein süßer Rausch, der einen vollkommen in seinen Bann zog, bis das Glas oder der Körper geleert war. Blut war es damals in jenen 18 Jahren gewesen, das ihn am Leben erhalten und ihm Kraft und Erfahrung von anderen geschenkt hatte. Auch wenn er mit den menschlichen Emotionen und naiven Denkweisen nichts anfangen konnte. Und auch, wenn ihm die Bilder ihrer Vergangenheit kein Stück interessierten, so waren die Schreie und Hinrichtungen jedes mal aufs Neue einen Blick wert. Denn sie erinnerten ihn an jenen Tag, als er seine Rache ausüben konnte. Und so wie es auch fast jede Nacht der Fall war, gab der Lord sein unverkennbares, gefährliches Lächeln von sich.
In dem Moment, klopfte es an der Tür. Pünktlich, wie immer. Leise öffnete sein Dienstmädchen die Tür und schloss diese mit Hilfe ihrer Fähigkeiten wieder. Denn sie hatte auf beiden Armen die von ihr vorbereitete Kleidung des Lords. "Ich bringe euch eure Kleider! Mein Herr!", sagte sie höflich während sie einen Knicks andeutete und legte die Kleider auf den Tisch. Ein edles Holz-Paravent erschien als Sayoko mit dem Finger schnipste und Lucien erhob sich aus deinem Stuhl. Während er sich auszog, reichte sie ihm wortlos seine Kleider ohne ihn dabei anzusehen. Als sich der Lord fertig angezogen hatte, schob sich das Paravent magisch von alleine zusammen und nach einem weiteren Schnipsen, war es wieder Verschwunden. Der Lord trug nun ein weißes Gewand bestickt mit blutroten Mustern an beiden Ärmelenden und am steifen großen Kragen, um welchem ein breiter goldener Ring befestigt war. Eine ebenso weiße Hose die unten ebenfalls mit den selben Mustern bestickt war und weiße Schuhe aus feinem Leder rundeten das edle Äußere von Lucien ab. Selbstredend waren die Kleider nur aus edelsten Stoffen gefertigt und alle samt maßgeschneiderte eindrucksvolle Unikate. "Ihr seht wie immer fabelhaft aus! Mein Herr!" Er wandte sich ihr kurz zu. "Danke... hast du bereits alles für Lady Lysandras Ankunft in zwei Tagen vorbereitet?" "Selbstverständlich mein Herr! Wir sind auf alles vorbereitet! Ihre Leibdienerin hat bereits alles nach ihren Wünschen in ihrem Schlafgemach hergerichtet!" Lady Sybelle Lysandra war ein häufiger und gern gesehener hoher Gast die in regelmäßigen Abständen ab und zu im Schloss zu Gast war. Da sie so oft und lange zu besuch ist, bekam sie ein festes Zimmer und ein eigenes Dienstmädchen, welche der hohen Lady als Leibdienerin zur Verfügung stand. "Gut... und habt ihr alles für die Zubereitung, ihrer Leibgerichte besorgt?" "Ja auch das ist längst erledigt mein Herr! Ihre Lieblings- Aromen und Öle sind ebenfalls besorgt worden! Ein Strauß wird bei ihrer Ankunft frisch gepflügt! Die Blüten werden morgen aufgehen." "Und?..." "Die letzten Vorbereitung für unseren Ehrengast sind abgeschlossen und die Regelung des Schlosses so geändert worden, das weder die Gäste noch die Bediensteten auch nur einen Mucks vernehmen werden und vollkommen in Sicherheit sein werden!" "Sehr gut! Mach diesem faulen Pack aber dennoch nochmal klar, das Fehler niemals geduldet werden können! Vor allem nicht bei Ihr! Achte darauf, das ihnen kein einziger Fehler mehr unterläuft!" "Selbstverständlich mein Herr!" Die meisten Dienstmädchen und Diener machten meist dann etwas falsch, wenn hoher Besuch anwesend war und nach der letzten Blamage durfte dies unter keinen Umständen mehr passieren! "Mein Herr? Dürfte ich fragen wir ihre heutigen Pläne genau aussehen? Um welche Zeit darf ich die zurückerwarten?" "...Ich werde erst noch nach unseren neuen Gefangenen sehen und danach einen Ausflug tätigen. Ich werde spätestens gegen acht Uhr morgens wieder hier sein!" Wie gewohnt sah sie auf die große Standuhr. 10.30 Uhr in der Nacht... oder im Schloss eher am Morgen. Das hieß das er 8 Uhr in der früh, oder eher 8 Uhr Abends wieder hier war. "Ich habe verstanden mein Herr! Ich wünsche ihnen einen angenehmen Ausflug!", bestätigte sie und machte dabei einen leichte Verbeugung. Dann verließ sie leise das Zimmer.
Lucien lief zu einem edlem Schrank aus Buchenholz und öffnete eine der Schubladen. In ihr Lagen genau 10 hochpolierte, juwelenbesetzte Taschenuhren aus reinem Gold, Silber, Platin oder Weißgold. Alle waren perfekt auf die Sekunde aufgezogen worden und tickten leise in reinster Harmonie. Nach kurzem Überlegen, entschied er sich für eine goldene Taschenuhr, die mit einigen Rubinen besetzt war und mit feinen Gravierungen verziert war. Schließlich schickte es sich nicht für einen Lord, zu spät zu kommen. Er steckte sie ein und schloss die Schublade wieder. Danach, teleportierte er sich vor den Eingang des Kerkers. ~

[Comtesse* = französischer Adelstitel / gesprochen: "Kontes" / bedeutet so viel wie 'Gräfin'.]

gt: ~Kerker (Untergeschoss)

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Re: 4.Stock - Lord Luciens persönliche Räumlichkeiten

Beitrag  Lucien Faramond am Sa 13 Aug 2011, 01:35

cf: Stallungen (Außenanlage)

~ Lautlos erschien Lucien in seinem Schlafgemach und trat automatisch vor seinen großen Spiegel. Seine kostbare Kleidung war vollkommen hinüber. Dabei hatte er sie erst anfertigen lassen! Seine Rache an dem Verantwortlichen würde grausam und blutig sein! Wie er diese lästigen Schädlinge von Dämonen bloß hasste! Das viele trockne Blut an seiner Kleidung und an seinen Händen widerten ihn an. Es würde ewig dauern bis er diesen Geruch wieder los werden würde. Denn als halber Vampir hatte er nun mal eine hochempfindliche Nase. Wieder sank seine Stimmung noch tiefer. Er wartete keine Sekunde länger und rief Sayoko per Telepathie. Nur einen Augenblick später, kam sie zur großen Flügeltür herein, verbeugte sich und sah den Lord dann etwas verwundert an. "...Gab es wieder einen Zwischenfall, mein Herr?", fragte sie sogleich und trat gemächlich auf ihn zu. "Schon wieder dieses dreckige Ungeziefer!", antwortete er nur knapp und diese Worte reichten auch schon um Sayoko zu verstehen zu geben, was sie jetzt zu tun hatte. Denn das war schon einige Male passiert, was sehr zum Leidwesen des Lords war. Sie schnipste mit den Fingern und das Holz-Paravent erschien wieder auf der linken Seite des Raumes. Ohne zu zögern begab sich Lucien dahinter und zog die blutverschmierten Sachen so schnell aus wie es ihm möglich war. Sayoko nahm die Sachen entgegen und reichte ihm stillschweigend einen weißen Seiden-Mantel zum überziehen, bis sein Bad fertig war. Dann verließ sie mit den blutigen Sachen das Schlafgemach. Lucien setzte sich solange und achtete darauf das er mit seiner blutverschmierten Hand nichts berührte. Anschließend rief er Kryston und trug ihm auf ihm eine Flasche mit hochkonzentriertem Blut-Extrakt zu bringen. Damit konnte er vorerst immer noch am besten den ekligen Blutgeschmack aus seinem Mund bringen. Nur Sekunden darauf war Kryston wieder zurück und schenkte ihm das Glas wortlos ein. "Wünschen Mylord sonst noch etwas?" "Nein, du darfst gehen!", gab er nur genervt zurück und trank das Glas fast in einem zug leer. Kryston füllte automatisch noch einmal nach und verbeugte sich dann, ehe er aus dem Raum verschwand. Wieder nur kurz darauf erschien Seraphim einige Meter vor dem Lord und verneigte sich. "Sie haben nach mir gerufen mein Lord?" "...Ich habe bei dem vorhin ereigneten Vorfall herausgefunden, welche kleine Ratte hinter den ganzen Auftragsmördern und dem anderen Ungeziefer steckt! Ich will das du seinen Namen ganz oben auf unsere Liste schreibst!... Morizius Keat!" "Sehr wohl mein Lord!" Und mit diesen Worten und einem Grinsen, verschwand Seraphim wieder und der Lord war wieder für kurze Zeit alleine. Er seufzte gereizt. Das alles ging ihm unheimlich auf die Nerven! Aber wenn er die Oberratte erst mal unschädlich bemacht hatte, würde die Anzahl sicher drastisch zurück gehen. Er trank noch das zweite Glas langsam aus, ehe Sayoko nach ein paar Minuten zurück kam und verkündete, das sein Bad endlich fertig sei. Nun konnte er endlich dieses dreckige Blut von sich abwaschen doch deshalb verbesserte sich seine Laune auch nicht mehr. Für heute war sein Tag zunichte gemacht und um nicht durch zu drehen, würde er ihn heute umso ruhiger ausklingen lassen müssen. Er erhob sich erhaben aus seinem Sessel und folgte Sayoko wortlos in sein Badezimmer. ~

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Re: 4.Stock - Lord Luciens persönliche Räumlichkeiten

Beitrag  Lucien Faramond am Mo 29 Aug 2011, 20:26

~ Wie üblich kam ihm der vertraute Geruch von verschiedenen Kräutern und teilweise auch anderen Dingen, wie zum Beispiel getrocknetem Salbei, der besonders gut für die Reinigung geeignet war, entgegen. Sowohl auf körperlicher Ebene, wie auch Geistlicher, denn wer weis was für Energien er dabei unbewusst aufgenommen hatte. Widerlich! Sayoko nahm ihm von hinten das seidige Gewand ab und er lief augenblicklich die Treppe ins riesige Becken hinunter. Wie immer war die Temperatur perfekt und das Mischungsverhältnis zwischen den Kräutern und dem Wasser ideal. Nicht zu schwach und nicht zu stark. Kurz, so wie es der Lord gerne hatte. An solchen Tagen war er stets froh wenn er gerade mehr Vampir als Dämon war. Denn als Vampir hatte er kurze Haare, als Dämon hingegen so lange, das sie ihm bis zum Steiß reichten und das war dann recht umständlich da er sich immer nach solchen Ereignissen die Haut fast Blutig schrubbte, damit auch wirklich jede noch so kleine Unreinheit von seinem Körper entfernt wurde. Und bis seine langen Haare dann gewaschen waren, dauerte das immer ewig. Zumale er sowieso nie genug Zeit hatte. Er setzte sich auf die andere Seite des Beckens auf eine Sitzerhöhung, damit Sayoko ihn besser abschrubben konnte. Gerade bei dieser Aufgabe hatten bisher die meisten Dienstmädchen ihr Leben lassen müssen, da sie es entweder nicht richtig machen oder zu schwach bzw. zu fest seine Haut aufkratzen bis sie teilweise stark Blutete und das hatte bisher wirklich niemand außer Sayoko - wie in allgemein allen Dingen - richtig gemacht. Währe nur nicht ihr kleines Defizit. Dann währe sie wirklich der Inbegriff von Perfekt! Nun... zumindest fast. Sie fuhr gleichmäßig mit der großen Bürste über seinen Rücken und seine Arme, bis seine Haut fast feuerrot angeschwollen war. Danach legte sie die Bürste in eine hochkonzentratige Lösung ein und verließ das Badezimmer mit einem Knicks und den Abschlussworten: "Ruft nach mir, wenn ihr etwas braucht mein Herr!"
Er winkte ab und kümmerte sich dann anschließend um den Rest.
Als er fertig war, war er von oben bis unten Feuerrot mit hier und da einigen blutenden Kratzern und rauen Hautstellen. Erst jetzt begann die eigentliche Reinigung. Er ging wieder tiefer ins Wasser und lief bis zum Mittelpunkt des Beckens, wo er schließlich untertauchte. Er verlagerte seinen Mittelpunkt so, das er sank anstatt automatisch wieder hoch zu treiben und verharrte einige Minuten in dieser eingerollten Stellung. Nach diesen paar Minuten, als seine Haut aufgehört hatte zu brennen, öffnete er wieder die Augen und ließ sich elegant und langsam aus seiner Stellung und wieder an die Oberfläche gleiten. Er holte kurz tief Luft und kam dann endgültig aus dem Wasser heraus. Nur Sekunden später kam Sayoko wieder herein und verneigte sich. Als sie aufsah erkannte sie das seine Haut wieder vollkommen verheilt war. "Ich hoffe doch sehr das die Schmerzen nicht allzu groß waren.", bemerkte sie in ihrem stets besorgt-fröhlichen Ton während er sich selbst einen frischen Seidenmantel umwarf. Zumindest konnte sie sich scheinbar nicht vorstellen, das man keine großen Schmerzen hatte, wenn man sich die gesamte Haut bis fast zum Bluten aufraute und anschließend in ein starkes Kräuterbad hineinstieg. Er verengte wütend seine Augen. "Als ob mir so etwas geringfügiges, labiles wirklich Schmerzen bereiten würde!", keifte er zurück und breschte zu ihr in Richtung Tür. Sie öffnete sie schnell und hielt sie schweigend und gebeugt für ihn auf. Neben ihr blieb er allerdings noch einmal stehen. "Mach nicht den Fehler, meine Schmerzgrenze mit deiner zu vergleichen!" Er war sowieso schon genervt doch er hasste derartige vergleiche. Seit welchem Vollmond, nahmen sich seine Angestellten nur plötzlich so viel heraus?! Es musste ein Fluch sein! Doch Sayoko ließ sich nicht einschüchtern, oder zumindest sah man es ihr äußerlich nicht an. Denn der Lord spürte ihre innere Angst mehr als deutlich. "Jawohl mein Herr!", antwortete sie etwas verlegen und sie verließen Schweigend das Bad. ~

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Re: 4.Stock - Lord Luciens persönliche Räumlichkeiten

Beitrag  Lucien Faramond am Mo 05 Sep 2011, 18:11

~ Es war schon erstaunlich wie stark er sich bisher hatte zusammen nehmen müssen, damit keine Köpfe rollten. Das Bad hatte seine Wut in keinster Weise gedämpft. Selbst wenn Sayoko mal zur Abwechslung den Mund gehalten hätte. Der Lord betrat sein riesiges Schlafgemach, indem Seraphim bereits geduldig auf ihn gewartet hatte. Er verneigte sich kniend vor seinem Lord und sah anschließend zu ihm auf. Lucien brummte nur genervt und kam dann gemächlich-elegant auf ihn zugeschritten. "Was gibt es nun schon wieder?!" Sofort sah Seraphim wieder zu Boden als er den wütenden Tonfall des Lords vernahm. "Verzeiht... es gibt nur ein paar Dinge über die ich euch informieren möchte.", gab er ruhig und höflich von sich und wartete auf eine Reaktion, die er in Form eines gelangweilten "Hm!" erhielt. Dann fuhr er fort. "Ich habe die Liste überarbeitet und neu geordnet so wie ihr es gewünscht habt! Unter anderem habe ich noch jeweils die besten Tage und Zeiten für mögliche Besuche mit bei den Namen eingetragen... sämtliche Vorbereitungen im, und außerhalb des Schlosses wurden auch abgeschlossen! Alle Spielfiguren wurden informiert und angewiesen. Ein Startsignal von euch wird dann ausreichen!..." Mittlerweile kam Sayoko aus dem Kleiderschrank zurück und wortlos begab sich Lucien hinter das Paravent, nachdem sie es erscheinen lassen hatte. "Sonst noch etwas?", fragte er nur knapp während er die Kleider anzog die Sayoko ihm reichte. "...Ja! Eine Kleinigkeit noch...! Zwei unserer Fährmänner haben zwei, wie die Wachen mir sagten, seltene Tiere gefangen und einsperren lassen." "Zwei seltene Tiere?" "Ja... einen orange-goldenen Fuchs und einen großen Reitvogel." Lucien seufzte laut. Jetzt durfte er sich schon wieder zu den Stallungen begeben. Da morgen erst recht keine Zeit dafür war. Und sollten sich diese zwei Tiere als gewöhnliche Fabelwesen herausstellen, würde das nur unnötig Platz verschwenden. Doch währe es dann wirklich so, durften sich zwei Fährmänner von ihrem Flugschiff verabschieden und die Schlucht von unten betrachten; auf Ewig! Er trat erhaben hinter dem Paravent hervor, eingekleidet in einer tief nachtblauen Robbe mit langen silber bestickten Ärmeln und einem recht großen Kragen der ebenfalls mit den selben silbernen gewundenen Mustern bestickt war. Der Saum der Robbe berührte ganz knapp den Boden. Äußerlich wirkte Lucien dadurch unheimlich groß und eindrucksvoll und wie immer war seine Mine vollkommen ruhig, wie es sich für einen Lord gehörte. Innerlich jedoch bestand seine unbändige Wut weiterhin. "Hoffen wir für die Fährmänner und die zwei Wachen, das sie mich interessieren... ansonsten fürchte ich, müssen wir uns von ihnen trennen.", sagte er kalt und machte einige gleitende Schritte in Richtung Tür. Dann blieb er kurz stehen und war im nächsten Moment bereits verschwunden. ~

gt: Stallungen (Außenanlage)

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Re: 4.Stock - Lord Luciens persönliche Räumlichkeiten

Beitrag  Lucien Faramond am Do 09 Feb 2012, 16:52

cf: Erdgeschoss - Eingang und Treppenhalle

~ Wie immer lautlos tauchte Lucien in seinem Schlafgemach auf und rief sogleich Sayoko und Kryston per Telepathie zu sich. Keine paar Sekunden später traten sie dann auch schon zur Tür herein, schlossen sie und verneigten sich tief vor dem Lord, während sie im Chor sprachen: "Ihr habt nach mir gerufen Mylord?" "Hol mir etwas neues zum Einkleiden Sayoko! Und du Kryston holst mir eine Flasche Blut... am besten ein älterer Jahrgang.", sprach er ohne sich zu ihnen umzudrehen. "Ihr wollt kein frisches Blut Mylord? Seid ihr euch da sicher? Geht es euch gut?", hackte Kryston sofort neutral und tiefblickend nach und im fast selben Moment darauf, krümmte er sich schmerzerfüllt zusammen. Sayoko stand lächelnd und vollkommen ungerührt weiter neben ihm und rührte sich nicht, ehe sie dann sagte. "Ich habe verstanden mein Herr! Ich werde euch sofort etwas passendes heraussuchen!" Dann richtete sie sich langsam auf und verschwand dann im großen Kleiderschrank. Der Lord hatte sich währenddessen zu Kryston umgedreht, der mittlerweile vor Schmerz zitterte und mit all seinen Möglichkeiten versuchte, einen Schrei zu unterdrücken, denn als Leibdiener, war ihm so etwas nicht gestattet. Kalt und gereizt sah Lucien Kryston mit rot glühenden Augen an, die stetig stechender wurden, genauso wie Krystons Schmerzen die dadurch zunahmen. "Seit wann wiederfragst du meine Befehle?! Sind hier jetzt alle verrückt geworden?! Was erlaubt ihr kümmerlichen Maden euch eigentlich?! WAS?!" "Verzeiht... Mylord!... Ich war gedankenlos!", keuchte er und ging dabei langsam wieder in seine ursprüngliche Verneigung über, trotz der schmerzen. "Euer ewiges 'Verzeihung' geht mir auf die Nerven! Wenn ihr Zeit habt um Vergebung zu betteln, könnt ihr eure Arbeit auch gleich richtig machen!" Danach wandte er seinen Blick von ihm ab und seine Schmerzen ließen abrupt nach. "Natürlich, wie ihr wünscht Mylord! Eine Flasche Blut aus älterem Jahrgang!" Kurz danach war er verschwunden und kam einige Minuten später dann mit einer entsprechenden Flasche zurück. Als wäre nichts gewesen schenkte er dem Lord in sein Kristallglas ein und wartete neben dem Tisch, die Flasche in einem Tuch gewickelt in der Hand haltend, auf den Lord, während dieser sich hinter dem Paravent die Sachen anzog, die Sayoko herausgesucht hatte. Es war eine lindgrüne Robe verzieht mit silbernen Stickereien und grauen Edelsteinen die die selbe Graustufe wie Luciens Augen hatten. Elegant und mit erhobenen Hauptes schritt er hinter dem Paravent hervor und setzte sich schließlich in seinen großen Stuhl. Wie üblich kostete Kryston erst einmal vor, ob spuren von Gift oder anderen Dingen darin enthalten waren, ehe er nickte und verkündete, das alles vollkommen damit in Ordnung war. Danach verneigte er sich und stellte sich zu Sayoko. "Ihr könnt gehen!", winkte Lucien sie noch schnell ab und sie verließen sein Schlafgemach durch die großen Flügeltüren, nach einer letzten Verneigung. Erst als sie weg waren, schloss er seine Finger um das wertvolle Glas, hob es an und begann mit geschlossenen Augen langsam zu trinken. Eigentlich war Krystons Frage durchaus berechtigt gewesen, denn er als Vampir konnte sich ebenso wenig vorstellen, älteres Blut freiwillig trinken zu wollen, wenn es eigentlich immer frisches gab. Aber was er wiederum nicht wusste war, das altes Blut sehr beruhigend wirken konnte und es der Lord auch nicht trank wenn er durst verspürte, sondern einfach nur dann, wenn er selbst versuchte die Wut in sich selbst unter Kontrolle zu halten. Würde er das nämlich nicht tun, konnte es an nervenaufreibenden Tagen wie diesen auch mal gut sein, das er die Hälfte seiner Angestellten abmurkste und bei dem baldigen Besuch konnte er sich das nicht leisten. Auch waren die Bilder, die er beim trinken von älterem Blut sah, nicht so deutlich und laut und wirkten daher meist eher verschwommen. Nach seinem letzten Zug setzte er das Glas wieder auf den Tisch ab und erhob sich aus seinem Stuhl. Dann schritt er langsam und gleitend auf eines der riesigen Fenster zu und blickte schweigend nach draußen. Er würde nicht mehr sehr lange warten müssen...

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Re: 4.Stock - Lord Luciens persönliche Räumlichkeiten

Beitrag  Lucien Faramond am Sa 02 Jun 2012, 18:35

cf: Erdgeschoss - Eingang und Treppenhalle

~ Zum Teufel noch mal! Was war bloß mit seinen Bediensteten los?! Waren sie jetzt alle übergeschnappt? Seit wann nahmen sie sich alle solche Frechheiten heraus? Waren sie jetzt etwa übermütig geworden, nur weil seit einiger Zeit ausnahmsweise mal keiner dran glauben musste? Jetzt reichte es ihm endgültig und er würde sich das auch nicht mehr länger mit ansehen! So viel zum Thema Gnade und Gutmütigkeit! Letztlich hatten sie dadurch nur ihren nötigen Respekt vor Ihm und ihrer eigentlich aussichtslosen Situation verloren! Am liebsten hätte er sich jetzt auf der Stelle übergeben und geohrfeigt, dafür, das er sie bisher verschont hatte. Noch dazu dauerte es nur noch zwei Tage bis Lady Lysandra hier war und wenn diese nutzlosen Zeitverschwender schon jetzt so überschwänglich ihm gegenüber waren, wie sollte das dann bei Lysandra werden? Kochend vor Wut, nahm er schließlich die leere Weinflasche auf seinem Beistelltisch, die ursprünglich mit Blut gefüllt war und warf sie wutentbrannt laut schreiend auf den Boden. Sofort zersprang sie in hunderte Teile und von der einst so edlen Weinflasche, blieb nur ein großer Scherbenhaufen übrig. Keine paar Sekunden darauf, erschien Sayoko im Raum und blickte Lucien besorgt an. "Ich hörte einen lauten Schlag und... Mein Herr? Geht es euch gut?", fragte sie sogleich und blickte auf den Scherbenhaufen der vor seinen Füßen lag. "Ich werde das sofort wegräumen!", sagte sie dann sofort hektisch als er ihr keine Antwort gab und sich nicht rührte. Als sie dann begann die Scherben vor ihm einzusammeln, beugte er sich mit neutralem Blick nach unten und hob eine der größeren Scherben auf. "Mein Herr! Ihr müsst das nicht tun ich-" "Seit wann widersetzt ihr euch meinen Befehlen und seit so gedankenlos geworden?", unterbrach er sie dann leise und sie sah irritiert zu ihm auf. "Mein Herr?" Als sie dann nervös zu stammeln begann, drückte er die Scherbe in seiner Hand so fest, das sein Blut seinen Arm hinunter ran und entsetzt umgriff sie daraufhin seine Hand. "Mein Herr! Bitte!" "ICH HABE DICH ETWAS GEFRAGT!!!", brüllte er aggressiv, holte aus und schlug ihr mit der Scherbe so stark ins Gesicht, das sie nach hinten geschleudert wurde. Mehr als einen kurzen Aufschrei, brachte sie nicht hervor, da er plötzlich vor ihr stand, sie gewaltvoll hochzog und ehe sie wieder auf den Boden fallen konnte erneut mit der Scherbe nieder schlug. Brutal wurde sie auf den Boden geschmettert und zog automatisch, sich krümmend vor Schmerzen, denn Kopf ein und begann leise zu wimmern. Unheimlich viel Blut, lief über ihr Gesicht und die Schläge mit der Scherbe hatten zwei tiefe Schnittwunden in ihr Gesicht geschnitten. Eine quer über ihre Stirn und die andere auf ihrer linken Wange, die sich bis zum Hals hinunter zog. Zitternd, wagte sie es nicht sich zu rühren. "Willst du mir immer noch nicht antworten? Oder warum sagt du auf einmal nichts mehr? Du hast doch sonst so ein freches Mundwerk!", wütete er scharf und lief einmal verächtlich um sie herum, während ihr Blut auf seinen Teppich lief. Als sie dann wieder zu stammeln begann, beugte er sich wieder zu ihr herunter und packte sie an der Kehle. Kaltherzig blickte er sie an, noch immer wartend auf ihre Antwort, während ihr die Tränen über ihre blutverschmierten Wangen liefen. "B-bitte...! Mein... Herr! Es tut... mir so schrecklich leid!... Es tut mir leid!" "Ist das schon alles?" Dann fuhr er seine Krallen aus und umfasste mit seiner freien rechten Hand grob und fest ihre Wange. "Willst du etwa sterben?", drohte er mit leiser beängstigender Stimme und holte mit seinen Krallen aus. "Nein!... Bitte! Ich will... noch nicht sterben! Es tut mir so leid!" Verzweifelt hob sie zittern ihre Hand und umfasste sanft seine kühle Wange während sie ihm tief in seine gefühlskalten silbernen Augen sah. "Bitte!... Glaubt mi...r! Ich lie-" Ehe sie ihren Satz vollenden konnte, schlug er seine Krallen in ihre Brust und sie schrie aus Leibeskräften. Danach kniete er sich hin und nahm sie zwischen seine Arme, als sie kurz aufgehört hatte zu schreien und versuchte ihre starken Schmerzen weinend zu unterdrücken. "Schön, dann zahle den Preis der Qualen und wenn du wirklich leben willst und die Quallen überlebst, werde ich zumindest dir Vergebung schenken!", sprach er tödlich, legte ihren Hals frei und vergrub seine Zähne darin, ehe sie auch nur ein einziges Wort darauf erwidern konnte. Dann begann sie unaufhörlich zu schreien.

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Re: 4.Stock - Lord Luciens persönliche Räumlichkeiten

Beitrag  Lucien Faramond am Mo 04 Jun 2012, 18:06

"Ihr habt nach mir gerufen mein Lord?", gab Seraphim höflich von sich und verneigte sich sofort, ohne den Lord auch nur einmal anzusehen. Lucien stand vor einem seiner großen Fenster und blickte regungslos nach draußen. "Ja... schaff Sayoko hier weg und schicke Rin zu mir! Sie soll Sayoko fürs erste ersetzten. Weise sie daher auch vorher ein. Bis heute Abend hat sie Zeit, alles notwendige zu lernen." "Wie ihr wünscht, mein Lord! Soll ich Sayoko vielleicht an einen bestimmten Ort bringen? Oder wollt ihr das ich sie entsorge?" Leicht verengte Lucien die Augen, rührte sich aber nach wie vor nicht von der Stelle. "Hätte ich die Absicht sie beseitigen zu wollen, hätte ich sie längst getötet, also lass diese dummen Fragen.", gab er scharf zurück und Seraphim verbeugte sich automatisch tiefer. "Verzeiht, ich werde es in Zukunft unterlassen.", entschuldigte er sich gleich und erneut versuchte die Wut in Lucien die Oberhand zu gewinnen, er blieb jedoch nach wie vor ruhig, auch wenn er diese ewigen Entschuldigungen nicht mehr hören konnte. "Du kannst sie aber in der Tat an einer bestimmten Stelle absetzten. Leg sie in den Flur zu den Schlafgemächern der anderen Bediensteten. Ich denke sie werden sicher auch so verstehen, was das zu bedeuten haben wird." "Sehr wohl mein Lord! Gibt es sonst noch etwas was ich für euch tun kann?" "Nein! Du kannst gehen." Anschließend erhob sich Seraphim nach einer weiteren Verbeugung und lief auf die bewusstlose, halbtote Sayoko zu. Überall auf dem Teppich, war ihr Blut verspritzt und bildete eine große Lache unter ihr. An ihrer Aura konnte Seraphim erkennen, das sie nur geradeso noch am Leben war. Mit leicht angewidertem und versucht beherrschten Blick, beugte er sich dann zu ihr herunter und wollte sie gerade über die Schulter nehmen, als Lucien sich blitzschnell umdrehte und ihn mit wütenden aufgerissenen Augen durchbohrte. Daraufhin war der sonst so noble Dämon für einen kurzen Moment wie versteinert, als er die bösartigen Blicke auf sich spüren konnte, ehe er sich endlich wieder fassen konnte und Sayoko dann so vorsichtig wie möglich auf seine Arme nahm. Als er dies Tat, entspannte sich Luciens Blick sofort wieder und er drehte sich so gleichgültig wie immer wieder seinem Ausblick zu. Seraphim sparte sich dann seine restlichen Worte, verneigte sich leicht und war im nächsten Moment bereits verschwunden. Nachdem er nun endlich wieder alleine war, verzog er angestrengt sein Gesicht und ließ sich dann auf sein riesiges Bett fallen. Aus irgendeinem Grund, hatte er plötzlich mörderische Kopfschmerzen bekommen, die, wenn er aber ehrlich war, bereits seit heute Mittag leicht dagewesen waren und mittlerweile unheimlich starke Ausmaße erreicht hatten. Daher konnte es wohl auch nicht an Sayokos Blut liegen. Aber zu seinen Kopfschmerzen kam ja noch dieses fürchterliche Durstgefühl hinzu und das obwohl er gerade eine Menge frisches Blut getrunken hatte. Schließlich hatte er sie fast dreiviertel leer getrunken und nur gerade so viel übrig gelassen, das sie es theoretisch überleben könnte. Warum also dann? Etwas unkonzentriert rief er dann nach Kryston und befahl ihm gleich eine große Flasche Menschenblut mitzubringen. Als er dann kam, verneigte er sich schnell und schenkte sofort das Blut bis zur Hälfte in ein großes Weinglas ein. Dann reichte er es dem Lord, der sich sogleich wieder aufsetzte und kräftig zu trinken begann, diesmal ohne nachzufragen, ob Kryston vorgekostet hatte oder nicht. Doch er musste jetzt unbedingt Trinken oder er würde durchdrehen vor Durst. Aber selbst nach dem dritten Glas, legte sich sein Durst in keinster Hinsicht und seine Kehle fühlte sich nur noch immer trockener an. "Wenn ihr mir eine Frage gestatten würdet Mylord, ihr habt sehr angestrengt geklungen und seht auch nicht gerade gut aus." "Schweig und füll weiter ein!", keifte er genervt zurück und er nickte nur stumm und schenkte ihm weiter ein. Jedoch schien es vollkommen gleich zu sein, wie viel er Trank, sein Durst verschwand einfach nicht und irgendwann, fühlte sich seine Kehle so trocken und schmerzhaft an, das er sogar anfangen musste zu husten und das Glas dabei fallen ließ. "Mylord! Was ist mit euch?!" Diese verdammten Kopfschmerzen! "Hast du das Blut überhaupt vorgekostet?! Egal wie viel ich davon trinke, ich werde nur immer noch durstiger!", brüllte er ihm ins Gesicht und packte ihn dabei am Kragen. Kryston sah ihn erschrocken an. "Selbstverständlich Mylord! An ihm war wirklich rein gar nichts, das auch nur irgendwie hätte schlecht sein können. Ich schwöre es euch bei meinem Leben!... Mylord!" Abrupt ließ er Kryston los, als der Hustenreiz schlimmer wurde und er glaubte sein Kopf würde explodieren, während Kryston verzweifelt versuchte ihn anzusprechen. Doch dann fiel Lucien etwas ein, nämlich das, was Sayoko zu ihm gesagt hatte, kurz nachdem sie hier erschienen war. "Mein Herr? Geht es euch nicht gut?", waren ihre Worte gewesen. Dann hatte sie es also tatsächlich bemerkt, das es ihm wirklich bereits schlecht ging, nur das er es vollkommen falsch aufgefasst hatte und jetzt, wo sie von ihm außer Gefecht gesetzt war, konnte sie ihm jetzt nicht mehr mit ihren Heilkräften helfen. Am liebsten hätte er laut geflucht aber er brachte kaum noch ein Wort heraus. Aber als er dann das verschüttete Blut aus seinem Weinglas am Boden sah, wusste er sofort was hier nicht stimmte! Diese dreckige Made, die ihn auf dem Weg zum Auktionshaus angegriffen hatte, musste Schuld daran sein! Offenbar hatten sein Auftraggeber sein Blut verunreinigt, weil sie wussten das er diesen kleinen Fisch töten und mit seinem Blut in Berührung kommen würde. Er hatte ja eigentlich gleich gemerkt, das sein Blut scheußlich schmeckte! Warum hatte er sich von Sayoko nicht danach direkt sein Blut reinigen lassen? Als er sich jedoch wieder an den grässliche Geschmack erinnern musste, wurde ihm diesmal auf der Stelle schlecht und er musste sich beinahe Übergeben. Scheinbar hatte er seine Gegner doch unterschätzt, das Blut der eigenen Auftragskiller zu vergiften, um es auf ihn zu übertragen wenn er sie tötete, war wohl ein Trick den er bisher noch nicht gekannt hatte. Da er es aber nicht mehr schaffte sich zu konzentrieren, versuchte er keuchend Kryston seine Befehle zu erteilen. "Hol sofort Absalon hier her!... Und sag Seraphim in meinem Namen, das er sich darum kümmern soll... das die Zielperson sofort getötet werden soll!" "Ja natürlich Mylord! Aber seit ihr sicher, das ihr kurz alleine zurechtkommt?" "Ja! Und jetzt geh endlich!" Er verneigte sich hastig und war augenblicklich verschwunden. Hustend und keuchend legte er sich dann auf sein Bett und versuchte möglichst gleichmäßig Luft zu holen. Aber dennoch konnte Lucien nichts als Wut für diese Situation erübrigen. Denn wenn sie glaubten, das sie einen Zyrakus-Moon einfach mit einem Gift töten konnten, dann hatten sie sich geschnitten! Und auch wenn er gerne selbst derjenige gewesen wäre, der seine adeligen "Freunde" getötet hätte, durfte er jetzt keine Zeit mehr verstreichen lassen um sie aus dem Weg zu räumen. Denn zum Schutze seiner Bediensteten und Gäste, durfte er es nicht riskieren, das sie auf die Idee kamen in seinem jetzigen geschwächten Zustand ins Schloss einzudringen.

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Re: 4.Stock - Lord Luciens persönliche Räumlichkeiten

Beitrag  Lucien Faramond am Di 26 Jun 2012, 18:40

"Ich bin hier Mylord!", stieß Absalom sofort aus, als er hereingestürmt kam. Als höchst Angesehener und stärkster Heiler des ganzen Schlosses, durfte er als einziger auf Formalitäten verzichten und sofort zur Tat schreiten oder sprechen, ganz gleich was es war. Noch dazu war Absalom unsterblich, dank einer Art Fluch, durch der sein Körper ganz anders funktionierte. Er alterte zwar auch, aber auf eine ganz anderen Weise. Sein Aussehen und Alter richtete sich nämlich nach der Tageszeit. Früh morgens, war er im Körper eines kleinen Kindes und je später es wurde, desto älter wurde er, bis er spät in der Nacht zu einem älteren Mann geworden war, nur um nach dem zwölften Glockenschlag, wieder zu einem kleinen Kind zu werden. Da es bereits relativ spät war, stand vor Lucien ein Erwachsener Absalom, der gut 15 Jahre älter aussah als er.
Schwer atmend und keuchend lag Lucien seitlich beinahe regungslos am Rand seines Bettes. Schweißtropfen rannten über sein Gesicht und seine Augen waren leicht verschleiert und trüb. Er bekam kein einziges Wort hervor, als sein Heiler hereinkam. Absalom kniete sich gleich zu ihm an den Rand und begann blitzschnell seine große Tasche groß auszupacken, um sofort mit der Untersuchung beginnen zu können. "Legt euch bitte auf den Rücken!" Stöhnend ging Lucien angestrengt seiner Bitte nach, musste sich aber dabei dennoch etwas von Absalom helfen lassen. Seine Kopfschmerzen ließen ihn nicht richtig denken und er konnte nur noch Sekundenweise scharf sehen. Selbst Absaloms Stimme war verschwommen. Selten hatte er sich so schrecklich Gefühlt. Alles schmerzte und war schwer, er konnte kaum richtig Atmen. Deshalb bekam er auch kaum richtig mit, was sein Heiler tat.
Mit sicheren Handgriffen, hörte Absalom seinen Herzschlag und seine Lungen ab und überprüfte seinen Puls. Als er damit fertig war, verengte er seine Augen. "Kryston hat wirklich nicht übertrieben! Nicht mal ich, habe euch bisher in einem so schlechten Zustand gesehen." Während er das sagte, leuchtete er ihm kurz in jedes seiner Augen. "Selbst euer Pupillenreflex ist verzögert...! Das muss diesmal ein wirklich starkes Gift sein...", stellte er ernst fest und beobachtete ihn noch kurz, bis er plötzlich wieder unkontrolliert zu husten anfing. "Mylord!" Als er die starken Hustenanfälle hörte, horchte er erneut sein Herz dabei ab und verengte dabei wieder seine Augen. "Ich werde sofort etwas zur Schmerz- und Hustenlinderung herstellen! Versucht möglichst ruhig zu atmen!... Hab ihr mich verstanden? Könnt ihr mich noch hören?", sprach er laut und deutlich und Lucien schaffte gerade so ein Nicken. Dann begann Absalom sofort mehrere Gläser mit Kräutern auszupacken und einige von ihnen in einer kleinen Steinschale zu zermürben. Nachdem er es mit mehreren verschiedenen Flüssigkeiten vermischt hatte, gab er es in eine Glasschale, setzte sich an den Rand, hob Luciens Kopf an und versuchte ihm die dunkelgrünliche Flüssigkeit einzuführen, als sich sein Hustenreiz kurz beruhigt hatte. "Trinkt das! Dann müsste es gleich etwas besser sein!" Angewidert verzog Lucien das Gesicht, als er versuchte das unheimlich bittere Kräutergebräu herunter zu schlucken. Aber er schaffte es, alles auszutrinken, ohne sich dabei zu übergeben. Anschließend legte er seinen Kopf wieder vorsichtig zurück und wartete dann kurz ab. Mittlerweile hatte sich sein Blick noch mehr verschleiert und er schaffte es kaum noch die Augen offen zu halten. Doch schon bald beruhigte sich seine Atmung etwas und auch seine Schmerzen ließen zusehend leicht nach. Daraufhin nahm Absalon ihm noch Blut ab, packte seine Sachen zurück und verlagerte seine Werkzeuge und Materialien auf einen Tisch. Anschließend begann er, mithilfe von Luciens Blut, ein Gegenmittel mit dem herzustellen, was er gerade bei sich hatte.
Einige Minuten später, kam Seraphim und Kryston ins Schlafgemach, verneigten sich kurz und erkundigten sich dann sofort nach ihm. Absalon konnte jedoch nur den Kopf schütteln. "Ich denke nicht, das er unbedingt daran sterben würde... aber das Gift ist sehr stark und ich fürchte das seine Genesung sich dementsprechend sehr lange hinziehen könnte, wenn es mir nicht gelingt ein richtiges Heilmittel herzustellen!", klärte er sie auf, während er weiter mischte. "Und wie ist sein Zustand im Moment?", fragte Seraphim sogleich und Absalon blickte ihn kurz ernst an. "Nicht sehr gut... das Mittel das ich ihm gegeben habe, wird vermutlich nicht auf Dauer anhalten und so wie ich seinen Zustand und seine bisherigen Symptome einschätze, ist es sehr wahrscheinlich, das sich sein Zustand noch weiter verschlechtern wird..." "Könnt ihr den nichts tun?" "...Im Moment leider nicht, meine Tränke sind alle zu schwach und bisher habe ich es nicht geschafft etwas brauchbares zusammen zu mischen..." Bedrücktes ernstes Schweigen breitete sich daraufhin im Raum aus. Erst Momente später, brach Seraphim das Schweigen. "...Ist er gerade ansprechbar?" "...Er ist sehr schwach... Aber im Moment ist er es noch, auch wenn er kaum sprechen kann. Haltet euch daher lieber kurz, wenn es so wichtig ist!" Er nickte und lief dann langsam zu seinem Bett hinüber. Es stimmte also wirklich was Kryston gesagt hatte. Er hatte seinen Herrn noch nie so geschwächt und krank gesehen. Auch Kryston trat neben ihn und sah ihn leicht entsetzt an. Dennoch knieten sie sich auf den Boden und Seraphim versuchte ihn anzusprechen. "Mein Lord?... mein Lord? Ich bin es, Seraphim! Ich würde euch gerne etwas wichtiges Mitteilen!", sprach er neutral und möglichst ruhig. Lucien öffnete daraufhin leicht seine Augen und blickte ihn kurz von der Seite an, ehe er seine Augen wieder schloss. "...Was... gibt... es?...", brachte er dann angestrengt leise hervor. "Ich habe, wie ihr es befohlen habt, alles in die Wege geleitet! Ich werde die Wachen verstärken lassen und die Fährmänner alle zurückrufen lassen! All unsere Auftragskiller und Spione habe ich bereits kontaktiert, das alle sofort hierher zurückkommen sollen. Sobald sie alle eingetroffen sind, werde ich sie losschicken! Unsere Schwarzmagier hab ich ebenfalls bereits informiert! Sie werden innerhalb der nächsten Stunden den magischen Schutzschild verstärken, soweit sie können! Die Bediensteten werde ich auch noch davon unterrichten, das Schloss nicht verlassen zu dürfen, sobald unsere Fahrmänner zurückgerufen sind! Ihr braucht euch also um nichts zu sorgen! Ich werde mich um alles kümmern." Beruhigt atmete Lucien tief aus, ehe er ein leichtes Nicken von sich gab. Danach zog sich Seraphim zurück und verließ wortlos sein Schlafgemach. Jetzt lag alles an ihm.
Kryston blieb noch und bot sich Absalom als Hilfe an, die er dankbar annahm und auch mehr als gebrauchen konnte. Denn auch nach Stundenlanger Arbeit, hatte er es noch nicht geschafft ein Gegenmittel herzustellen, denn wenn er ehrlich war, hatte er noch nie so ein starkes Gift gesehen...

Absaloms momentanes Aussehen
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