Untergeschoss - Kerker

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Untergeschoss - Kerker

Beitrag  Lucien Faramond am So 12 Jun 2011, 15:01


Kerker (Untergeschoss)


Eine lange, breite Wendeltreppe führt hinunter zum dunklen Kerker des Schlosses. Meist ist die Tür hierhin allerdings versperrt und jeglichen Gästen strengstens verboten. Schon allein zu ihrer Sicherheit, denn die, die dort unten gefangen gehalten werden, sind euch alles andere als gut gesinnt...
Steht die Tür dennoch offen und ihr wagt es, diese dunklen Flure zu betreten, werdet ihr in einem Reich des wahrhaft Bösen landen. Nur wenige schwache Fackeln an der Wand erhellen die finsteren Gänge, und die pechschwarzen Schatten verstecken so die Gefangenen und Bestien in ihren Zellen.
In den unterschiedlich großen Zellen kann man alle möglichen Kreaturen entdecken, jedoch ist bei jedem höchste Vorsicht geboten! Sobald ihr den ersten Gang betretet, verstummt jedes einzelne noch so kleine Geräusch, und die Kreaturen und Gefangenen ziehen sich in die dunkelste Ecke ihres Verlieses zurück, sobald sie spüren, dass jemand den Kerker betreten hat. Erkennen sie euch jedoch, werden sie zu den grässlichen, heimtückischen Monstern, die sie auch sind, und warten, bis ihr weit genug vom Ausgang entfernt seid, um dann plötzlich durch die Gitterstäbe nach euch zu greifen und zu kreischen. Wenn ihr dennoch vor Angst nicht den Verstand verliert, habt ihr aber auch gute Chancen, das düstere Verlies wieder zu verlassen.

Seid ihr aber immer noch mutig genug, werdet ihr der Treppe gegenüber eine Stahltür bemerken, die von außen mit einem großen Riegel verschlossen ist. Wollt ihr die Geduld des Lords noch weiter herausfordern, werdet ihr hinter der schweren Stahltür die große Folterkammer finden, in der euch die Haare zu Berge stehen werden. Von kleinsten Folterwerkzeugen bis hin zur Streckbank ist hier so gut wie alles vorhanden und altes getrocknetes Blut ziert die Wände und Instrumente.
Hier werden gerne Spione verhört und auch gefoltert wenn sie nicht "singen" wollen. Die Wächter und der Lord selbst verstehen dieses Handwerk ganz genau und welcher Spion oder Abschaum auch immer das Schloss gefährden sollte, wird hier die überwiegend restliche Zeit seines Lebens verbringen, sofern er nicht sprechen sollte.
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Re: Untergeschoss - Kerker

Beitrag  Lucien Faramond am Sa 09 Jul 2011, 15:30

cf: Schlafgemach (4.Stock)

~ Als der Lord in der Mitte des schwach beleuchteten Kerkers erschien, verneigten sich sofort die Wachen die links und rechts, hinter und vor ihm standen wie Zinnsoldaten. Nur ein Augenblinzeln später, war ein grässlich lauter Schrei eines Mannes zu hören... eines alten Mannes! Er ging auf die große Stahltür der Folterkammer zu und die zwei Wachen die davor standen, erhoben sich wieder aus ihrer Verbeugung und öffneten wortlos die schwere Tür. Auch hier, war es kaum heller aber für Dämonen und Vampire war dies schließlich kein Problem. "Mylord!...", grüßte Seraphim und verneigte sich kurz ehe er nach einer schnellen Handbewegung des Lords wieder aufsah. "Spricht er schon?", fragte Lucien ohne ihn auch nur anzusehen als er näher trat und sich den alten Mann ansah, der vorher einer seiner Berater gewesen war. "Bedauerlicherweise, habe ich es noch nicht geschafft ihn zum Reden zu bringen... verzeiht mir mein Lord!" "Hm...", machte er nur und trat neben den alten Mann, der auf einem Foltertisch gefesselt war und schon stark zugerichtet aussah. Gelegentlich musste er husten und spuckte Blut. Der ehemals Berater sah ihn nicht an und stierte zur Decke. "Seltsam... normalerweise, hast du doch auch immer so ein großes Mundwerk gehabt?", sagte Lucien gemächlich mit drohender Stimme. "Ich... werde... euch nichts sagen!" "Dann habt ihr alle also doch etwas zu verbergen!" Er hustete nur wieder und schwieg stur weiter. "...Ich mag es nicht, wenn man mich nicht ansieht, wenn ich mit jemandem Spreche! Das ist wirklich sehr unhöflich!" Und augenblicklich fing der Greis an grässlich zu schreien, während er unschöne Gurgel-Geräusche von sich gab, als sein Blut in Strömen aus seinem Mund lief. Dabei hob er gequält seine Brust. Erst als die Schmerzen wieder aufhörten, fing er wieder an zu atmen und schnappe hektisch nach Luft. Lucien musste kichern. "Wie steht es jetzt?", fragte der Lord belustigt nach, doch wieder stellte der Greis sich stur. "Selbst wenn ihr... mich töten solltet...! Ich sage... rein gar... *ächz* nichts!" "Hmm... wie bedauerlich!... Tja wenn das so ist,... bist du für mich nicht mehr von nutzen!" Seine Augen begannen zu glühen und als er den alten Mann berührte, begann er qualvoll zu schreien und schnell zu verwesen! Erst seine Haut, dann sein Muskelgewebe und seine Organe bis schließlich nur noch Knochen übrig waren, an denen noch seine grauen Haare und ein paar verweste Fleischstücke klebten. "Nimm als nächstes den jüngsten dieser Verräter und löse den Zauber! Er wird sicher etwas gesprächiger sein! Lass das Skelett von ihm aber noch liegen! Er soll sehen was ihn erwartet, wenn er nicht reden sollte!" "Sehr wohl Mylord!", bestätigte Seraphim und beauftragte eine Wache, denn vermeindlich Alten zu holen. Lucien wusste, das er sich nur mit einem Zauber belegt hatte, um alt auszusehen! Er würde sicher mehr Respekt und Angst vor dem Tod haben. "Verzeiht die Frage Mylord! Aber soll ich ihn töten wenn auch er nicht reden sollte?" "Nein... richte ihm auch keine tödlichen Wunden zu! Ich werde mich um ihn kümmern, sobald ich zurück bin und er noch nichts gesagt haben sollte!... am besten währe es sogar, ihn nur anzuketten und die anderen vor seinen Augen abzuschlachten! Mach es so grausam wie möglich damit er vor lauter Zittern kaum noch Luft bekommt!" "Ja Mylord! Ich werde sie nicht enttäuschen!" dabei lächelte er finster und verneigte sich. "Gut so! Ich verlasse mich auf dich, Seraphim!", grinste der Lord und war schließlich verschwunden. Seraphim ließ den nächsten holen. ~

gt: Innenstadt Irmingards ~

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Re: Untergeschoss - Kerker

Beitrag  Niranjan am So 27 Jan 2013, 19:19

cf: 3.Stock - Bibliothek, Empfangs- und Versammlungsräume

~ Wie er es geahnt hatte, waren selbst die Wachen des Kerkers zurückgezogen worden und hätte er sie gleich freigelassen, hätte sie sicher auch niemand gesehen. Aber das alles war riskant genug und es war gut möglich das er von Kryston oder Seraphim beobachtet wurde und dann wäre nicht nur sie dran, sondern auch er. Ein weiteres Mal würde der Lord sein Leben nicht verschonen. Doch wieder war es ihre Stimme, die ihn nicht mehr weiter darüber nachdenken ließ, da sie Verwunderung über ihre leisen Worte ihn völlig eingenommen hatte. Andra hieß dieses schöne Mädchen also... Er konnte nicht anders als zu Lächeln und ihr zuzunicken, musste aber dennoch etwas loswerden. "Gut... doch solltest du jemals jemandem aus diesem Schloss begegnen, egal wann oder wo! Dann sag ihnen dein Name sei Yori! Und sie werden dir nichts tun!", sprach er leise und zog sie anschließend ohne ein weiteres Wort zu verlieren die lange Wendeltreppe hinunter und verlangsamte seine Schritte wieder, als sie unten angekommen waren. Auch vor den Treppen waren keine Wachen mehr. Soweit so gut. Zellen waren immer frei gewesen, doch er musste eine finden, in der die anderen Kreaturen und Mörder die hier Gefangen waren sie nicht anrühren konnten. Ein zu großes Fressen war ein Wesen wie sie hier unter Monstern jeglicher Art. "Lass dich nicht täuschen von der Stille hier! Sie warten nur auf eine Gelegenheit dich zu erwischen und durch ihre Gitterstäbe zu zerren, selbst wenn sie dich dabei in Stücke reisen!", flüsterte er ihr dann vorsichtig zu und löschte anschließend die wenigen Fackeln des Ganges vor ihnen, mit einer einfachen Handbewegung. Erst dann zog er sie weiter in den nun Stockfinsteren stillen Gang, indem man lediglich leise Atemgeräusche und Schnauper hören konnte. Doch Niranjan wusste genau wohin er trat, da er diesen Ort, genauso gut kannte wie jeden anderen Gang, Raum und Winkel des Schlosses. Als er eine geeignete Zelle fast am Ende des Ganges gefunden hatte, zerrte er sie schnell hinein und schloss kurz die Tür hinter sich. Im fast selben Moment darauf, flackerte eine kleine Kerze auf und beleuchtete schwach und schemenhaft den kleinen geschlossenen Raum aus Stahl ohne Gitterstäbe. Dies war eine Spezialkammer für Magier, damit sie niemanden angreifen konnten und gleichzeitig das sicherste Verließ für Andra. "Hör mir nun gut zu, denn ich habe nicht mehr viel Zeit!", begann er leise zu flüstern und trat einen Schritt näher an sie heran. "Ich werde auf das Schloss der Tür einen Zauber legen, durch die sie nach etwa zehn Minuten von alleine wieder aufspringen wird! Sobald du das klicken also hörst, hast du nur weitere zehn Sekunden um die Zelle zu verlassen! Danach verschließt sie sich selbst wieder! Und sobald du draußen bist, musst du so schnell du kannst den Gang zurück zur Treppe rennen, ehe die andern Gefangenen mit ihrem Geschreie die Wachen anlocken! Vergiss aber nicht die Eingangstür des Kerkers wieder zu schließen, sonst werden sie merken das jemand geflohen ist! Verstecke dich am besten dann hinter einem der riesigen Vorhänge der Eingangshalle und warte bis alle Wachen hinunter geeilt sind! Danach kannst du das Schloss verlassen!" Hektisch drehte er sich anschließend um und horchte kurz auf, ob jemand gekommen war. Als es aber weiter still blieb. Sprach er schnell weiter und lief dabei zur Tür. "Eines noch! Du kannst die Schlucht nicht mehr durch die Fährboote überqueren, da sie auch zurückgerufen wurden! Dafür wurde jedoch die starke Schwerkraft der Schlucht außer Kraft gesetzt! Darum kann man ohne Gefahr über sie hinweg fliegen! Wie du das jedoch schaffst bleibt dir selbst zu überlassen, dabei kann ich dir nicht helfen!", erklärte er ihr und sah sie nochmal lächeln an, ehe er sich umdrehte. "Sei vorsichtig! Und komme nicht mehr hierher zurück! Verstanden? Und vergiss bitte auch nicht, was ich über deinen wahren Namen gesagt habe! Solange niemand außer mir ihn kennt, wird nicht mal mein netter blutsaugender Freund dich wiedererkennen!", sprach er fast schon etwas belustigt auf den Schluss hin. "Mein Name, ist übrigends Niranjan Noadiah Nirel! Doch du darfst mich Nirel nennen!" Nach diesen letzten Worten, verließ er die Zelle ohne sie noch einmal anzusehen, schloss die schwere Stahltür mit leise gemurmelten Zauberformeln und eilte mit leichten Schritten den Gang entlang bis zur Treppe, wo er noch kurz innehielt und einen Blick zu der großen Stahltür gegenüber riskierte, hinter der sich die Folterkammer verbarg. Mit müdem Blick wandte er sich dann aber gleich wieder ab und stieg die lange Wendeltreppe empor. Von jetzt an, war sie auf sich alleine gestellt. "Viel Glück Andra!" ~

gt: 1.Stock - Speisesaal, Küche, etc. und Gemächer der Bediensteten

(out: So... ist jetzt mal etwas mehr geworden x'D Ich hoffe das stört dich nicht ^^' Aber es hat sehr viel Spaß gemacht mit dir zu schreiben ^.^ [auch wenns nicht lange war ^^] ;D)

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