Am Seeufer

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Re: Am Seeufer

Beitrag  Toyah am Mo 02 Jul 2012, 09:54

(XD oki^^)

Eine Weile lang stand ich da und sah hinauf in den dunklen, sternenuebersaehten Himmel, das weite Meer und den langen Strand. Das Gefuehl der Einsamkeit war staerker geworden und hatte sich in meinem Herzen festgesetzt. Ich war in der Ferne in einem fremden Land, ganz alleine. Mein geliebter Bruder war irgendwo weit weg.
Ich wollte die Suche noch nicht aufgeben fuer heute, auch wenn ich muede war. Der Mond gab mir wieder Kraft, und so wandte ich mich nach Osten und wanderte am Strand entlang, so nah am Meer, dass das kuehle Wasser meine Klauen umspuelte.
Etwas regte sich in meinem Inneren, und einen Moment spaeter wurde mir bewusst, dass es Aurora war, die nach mir rief. Und dann konnte ich auch ihre Stimme tatsaechlich hoeren.
"Bei mir ist alles in Ordnung", teilte ich ihr mit, waehrend ich weiterging. "Es war ein langer Flug. Ich bin am Meer angekommen. Aber keine Spur bisher... Und bei dir?"

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~.~ Toyah ~.~
~.~ Wasserdrache ~.~


Und bin ich auch mit dem Feuer verwandt,
hab ich seine Stärke doch nie gekannt

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Das Wasser ist mein Element
Als lebhaft munter man mich kennt
Doch selbst wenn Wasser ruhig genannt
Die wahre Tiefe bleibt verkannt
Ungezähmt ist meine Macht
Kälte, die alles zu Eise macht
Wütende Wogen können vernichten
Erbarmungslos überall Schaden anrichten
Denn Wasser ist mein Element
Und darum Toyah man mich nennt

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Re: Am Seeufer

Beitrag  Aurora am Di 03 Jul 2012, 17:41

(Ach ja... mit Musik lässt sichs immer noch am besten Schreiben xD)

Fast wie automatisch, hob ich den Kopf noch ein Stück höher und lauschte gespannt, als ich Toyahs antwort tatsächlich erhielt. Für meine Antwort brauchte ich nicht sehr lange überlegen. "Mir geht es auch gut! Meine Beine haben den langen Spurt sehr genossen. Aber leider habe ich bisher auch noch nichts von Bedeutung finden können..." Sicher war Toyah enttäuscht darüber gewesen, das auch ich noch nichts gefunden hatte. Aber vermutlich konnten wir so schnelle Erfolge nicht erwarten. Während ich dann kurz darüber nachdachte, versuchte ich ihr aufmunternde Worte zu zureden. "...Wir stehen ja auch erst am Anfang unserer Suche und haben noch sehr weite Gebiete abzusuchen... ich werde mich noch ein wenig ausruhen und dann im Schutze der Nacht weitersuchen. Bis zum Morgengrauen, sieht es dann vielleicht schon wieder ganz anders aus!", telepathierte ich selbstsicher und hoffte, das Toyah es auch deutlich verstehen konnte. Dann legte ich meinen Kopf zwischen meine verschränkten Klauen und blickte über das düstere weite Waldgebiet. Die Blätter wiegten sich leicht im seichten Wind und gaben ein beruhigendes Rauschen von sich.

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Re: Am Seeufer

Beitrag  Toyah am Mi 04 Jul 2012, 14:37

(XDD und lernen^^ so Piano und sowas x3)

Ich laechelte leicht, als ich Auroras Antwort bekam, auch wenn es recht schnell wieder verblasste, als sie sagte dass auch sie keine Spur gefunden hatte. Ich seufzte leise.
Aber sie hatte recht. Wir hatten gerade erst mit der Suche begonnen... Und diese Laender waren riesig, und nicht alle so ueberschaubar wie das Grasland, ueber das ich geflogen war. Im Wald war er wahrscheinlich nicht, und hier am Meer gab es nichts... Ich wuerde es im Osten bei den Bergen versuchen, die sich in der Ferne vor mir erstreckten. Aber auch ich brauchte eine Pause...
"Ja, du hast recht", antwortete ich nur noch leise und ging weiter den Strand entlang. Ich hoffte dass wir bald eine Spur finden wuerden.
Ich hob den Kopf und stiess ein lautes Bruellen aus, das weithin zu hoeren war. Ein Ruf nach meinem Bruder... Doch so sehr ich auch lauschte, es kam keine Antwort...
Ruhelos lief ich weiter am Strand entlang; ich wollte mich noch nicht hinlegen. Es war schon so viel Zeit vergangen und ich wollte so bald wie moeglich wieder zu Azoran. Am liebsten haette ich Tage und Wochen hindurch nichts anderes getan als die Laender abzusuchen...
Ich lief auch noch bis tief in die Nacht weiter, waehrend Aurora sicherlich bereits laengst am Schlafen war. Ich konnte nicht. meine Fluegel waren zwar erschoepft, aber ich ging so lange weiter, bis sich der Himmel bereits wieder aufhellte und die Nacht sich langsam dem Ende zuneigte. Die Morgenroete begann den Himmel zu faerben, aber noch bevor die Sonne zu sehen war, liess ich mich im Sand bei einigen Felsen nieder, an einer Stelle wo das Wasser flach war und zwischen den Felsen entlang schwappte. Es war keine besonders geschuetzte Stelle, aber sie war im Wasser und das wuerde mich vor der Kraft des Tages bewahren. Fuer mich war es besser, in der Nacht zu suchen. Aber so lange wuerde ich vermutlich nicht ruhen koennen.
Trotzdem fiel ich schliesslich erschoepft in einen Schlaf, waehrend die Sonne langsam aufging. Zumindest einige Stunden Ruhe brauchte ich dringend...

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Re: Am Seeufer

Beitrag  Aurora am Sa 07 Jul 2012, 17:12

(Oh jaaaa xD)

Toyah klang wirklich etwas bedrückt, was natürlich verständlich war, doch mir fiel dann auch nichts mehr ein, was ich noch hätte sagen können. Stattdessen schloss ich die Augen und versuchte ein wenig zu dösen, aber nicht ganz einzuschlafen. Während die Sonne allmählich untergegangen war, hatte ich bereits mehrmals gemerkt, das je dunkler es wurde, sich meine Augen immer weniger anstrengen mussten. Ob es nun an der leichten Erschöpfung gelegen hatte, oder an meiner Erdform selbst, die vielleicht den schützenden Schatten oder die dunkle Nacht bevorzugte, konnte ich jetzt schlecht feststellen, aber letztlich spielte das im Moment auch keine große Rolle. Ich genoss noch einige Zeit lang das rauschen der Blätter und die kühle stille der Nacht und rappelte mich dann wieder gähnend hoch, um weiter zu suchen. Morgen würde ich dann irgendwo ein Schläfchen halten können, aber jetzt musste ich die Nacht und meine guten Augen nutzen. Ich streckte mich kurz etwas, um meine Glieder wieder aufzuwärmen und sprang dann mit einem großen Satz auf einen benachbarten Baum, der noch etwas höher Lag, um dort die Gegend besser sondieren zu können. Ich konzentrierte mich wieder auf meine Aura und konnte im nächsten Moment die komplette Umgebung in bläulichem Licht um mich herum sehen. Dann begann ich die einzelnen Himmelspfade abzutasten, bis ich endlich auf etwas stieß, das aber beim näher kommen nur einer dieser... Hirsche war. Dennoch machte ich mich sofort auf den Weg und raste Springend auf ihn zu. Als ich ihn erreicht hatte, ergriff er sofort die Flucht, doch ich war wesentlich schneller als er und riss ihn von oben herabspringend zu Boden. Da ich in dieser Form sehr scharfe Zähne und Krallen besaß, war es ein leichtes ihn schnell zu zerlegen und aufzufressen und da ich noch dazu halb so klein war, wie in meinen anderen Gestalten, wurde ich sogar mehr als Satt, von dem eigentlichen "Häppchen". Anschließend wischte ich mir das frische Blut von meinem Maul und meinen Klauen im Gras ab, ehe plötzlich meine Nüstern zu kribbeln anfingen und ich heftig niesen musste. Als ich dann meine Augen wegen eines lauten Knackens wieder öffnete, krachte ein Baum vor mir zusammen und ich konnte gerade noch rechtzeitig ausweichen, ehe er zu Boden fiel. Etwas erschrocken, über denn urplötzlichen Umsturz, trat ich wieder näher heran und sah, das der noch verhältnismäßig kleine Baum in der Mitte ein großes Loch hatte, an deren gesplitterten Rand eine giftgrüne Flüssigkeit herunter tropfte. Als einer von ihnen ins Gras fiel, lösten sich die Grashalme sofort leise zischend auf und ich erkannte, das das gerade wohl mein Werk gewesen sein musste! Nur wie? Und was war das für ein Zeug gewesen, das ich da gespeit hatte? Etwas irritiert versuchte ich nochmal... etwas zu speien und es funktionierte tatsächlich, nur das nicht Feuer, Wasser oder Nebel, sondern eine Giftgrüne Flüssigkeit aus meinem Maul kam, die auf meiner Zunge zwar etwas sauer schmeckte, doch mir selbst nicht zu schaden schien, im Gegensatz du dem umgestürzten Baum, von dessen Krone nun nichts mehr übrig war. Scheinbar war diese Flüssigkeit ätzend! Was hieß, das ich nun umso mehr acht geben musste! Nicht auszudenken, wenn das vielleicht ein anderer Drache gewesen wäre... Etwas schockiert über meine neue... seltsame Fähigkeit, ging ich dann schließlich weiter und sondierte die Umgebung. Aber auch nach Stundenlangen absuchen, hatte ich noch immer keine Spur entdeckt und die Sonne ging ebenfalls bereits wieder auf.
Ich beschloss mich dann erst mal wieder auszuruhen und etwas zu schlafen, ehe der Morgen ganz gegraut war und machte es mir in einer großen schattigen Baumkrone gemütlich. Letztlich schoss ich nur meine Augen, hörte auf großartig noch nachzudenken und schlief irgendwann unbemerkt ein.

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Re: Am Seeufer

Beitrag  Toyah am Di 10 Jul 2012, 11:45

(^^ ..und du musst uebrigens nicht das was Aura macht auf Toyah abstimmen zeitlich gesehen XD wir muessen eh springen, weil wir ja nicht die ganze Zeit hier am See schreiben koennen, wenn wir gar nicht am See sind^^)

Es waren auch tatsaechlich nur einige Stunden, die ich schlief, ehe die Sonne mich wieder weckte. Oder vielleicht war es auch immer noch die Sorge um meinen Bruder. Ich wusste gar nicht, wann ich das letzte mal wirklich lange und ruhig geschlafen hatte... Aber es war auch viel passiert in der letzten Zeit.
Ich richtete mich wieder auf, tauchte eine Runde im Wasser und setzte dann meine Suche fort, diesmal wieder in der Luft. Ich flog immer so, dass ich das Meer noch sehen konnte, hielt mich aber etwas weiter landeinwaerts, damit ich einen Grossteil der Graslandschaft unter mir im Auge behalten und nach einem roten Drachenkoerper absuchen konnte. Der waere sicherlich nicht zu uebersehen gewesen... Nein, Azoran war nicht hier.
Im Laufe des restlichen Tages flog ich weiter und naeherte mich tatsaechlich einem Gebirge, das naeher kam als der Abend wieder daemmerte. Zwischendrin hatte ich eine Pause einlegen muessen, um etwas zu fressen und vor allem zu trinken. Der lange Flug verlangte mir eine Menge Kraft ab, die ich nur wiedererlangen konnte, wenn ich mich auch mit Jagen bei Kraft hielt. Wenn ich nicht zumindest ein wenig auf mich achtete, das wusste ich, dann konnte ich meinen Bruder nicht finden... so sehr ich auch lieber weitergesucht haette.
Die Nacht war angebrochen, als ich schliesslich die ersten Auslaeufer des Gebirges erreichte. Ich hatte Aurora bereits von meinem Weg und meinem Standort berichtet und flog nun kreisend ueber den Berggipfeln. Sie waren unuebersichtlich, und das Gebirge schien riesig zu sein. Wenn Azoran hier irgendwo war, wuerde ich ihn niemals finden... Mein Herz zog sich bei dem Gedanken zusammen.
Auch wenn ich wusste dass es nicht viel Sinn hatte in der Nacht zu suchen, gab mir die Nacht doch wenigstens Kraft, deshalb tat ich es weiterhin. Und vielleicht konnte ich irgendwo ein Feuer entdecken, und vielleicht, ganz vielleicht, konnte es Azoran gehoeren.
Es war zwar unvorsichtig, aber ich gab immer wieder ein lautes Bruellen von mir und rief damit nach meinem Bruder. Wenn er das hoeren konnte, dann wuerde er antworten. Und die Angst, eine Spalte oder ein Felstal auszulassen, liess mich immer wieder und wieder um die Gipfel herumkreisen, immer wieder rief ich nach Azoran und lauschte dann vergeblich in die einsame Dunkelheit hinein. Nirgends war eine Spur von ihm.
Meine Angst wurde dadurch aber nur staerker. Ich erinnerte mich an die kleine Insel, auf der wir als erstes gelandet waren nach unserer Flucht... und was dort in den Bergen geschehen war, kurz bevor... dieses Seltsame auch mit mir geschehen war...
Ich wollte nicht daran denken, doch wenn Azoran wieder etwas passiert war, so wie damals... Wenn er gar nicht auf meine Rufe antworten konnte... Die Angst liess mich keine Ruhe finden, und ich suchte trotzdem an vielen Haengen und Schluchten, waehrend ich weiter rief. Es war wohl mein Glueck, dass ein Drache vermutlich das groesste und gefaehrlichste Wesen hier war und ich mir keine Sorgen machen musste, dadurch Raubtiere anzulocken. Selbst wenn es anders gewesen waere, daran dachte ich jetzt gar nicht. Ich haette jeden in Stuecke gerissen der mich davon abhielt, weiter nach meinem Bruder zu suchen.
Doch schliesslich sah ich ein dass es keinen Sinn mehr hatte und landete auf einem Vorsprung hoch oben auf einem Berg, wo man ohne Fluegel sicherlich nicht hinkam. Ich war erschoepft und hungrig, aber vor allem niedergeschlagen. Wie sollte ich hier in der Weite der Berge jemals eine Spur von Azoran finden? Es war unmoeglich, alles abzusuchen. Und in der Dunkelheit koennte ich sogar schon etwas Wichtiges uebersehen haben... Nein, ich musste schlafen und bei Tag weitersuchen.
Ich wollte nicht dass Aurora merkte, wie nah ich der Verzweiflung wieder war, deshalb kontaktierte ich sie nicht. Ich wusste nicht wie viel und wie gut sie spueren konnte, doch ich hoffte dass sie es trotz der verbindung nicht spuerte, wie es mir ging. Ich wollte sie nicht auch entmutigen.
Es war wohl besser, bald zu schlafen und dann bei Tag weiter zu suchen...

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Re: Am Seeufer

Beitrag  Aurora am So 09 Sep 2012, 14:35

(Alles klar ^^ Nur wie wollen bzw. wann wollen wir jetzt springen? Das Moor liegt ja recht nahe an Kaejusa, soll Aura dort an der Grenze irgendwo eine Spur wahrnehmen? Oder wollen wir sie so wieder treffen lassen? Und nochmal Gomen´nasai! Für die lange Abwesenheit T~T)

Wärme war das erste was ich spürte, als ich langsam wieder wach wurde. Anschließend, wurde es immer heller, bis ich nach einem leises tiefen gurgeln begann, meine Glieder und meinen langen Schweif langsam wieder wahrzunehmen und zu bewegen. Ehe ich schließlich meine Augen öffnete, streckte ich mich in sämtlichen, mir möglichen, Richtungen aus und gähnte dann einmal brummend. Dann erst, wagte ich es meine Augen vorsichtig zu öffnen und wurde sogleich von den hellen Morgenstrahlen der Sonne geblendet, die mir direkt ins Gesicht lächelte. Grummelnd zog ich meinen Kopf unter meinen linken Flügel und gähnte erneut. Schatten und Dunkelheit war meiner Erdform wohl doch am angenehmsten, oder hatte ich etwa doch nur zu lange geschlafen? Zumindest reichte meine dösige Stimmung schließlich nicht mehr dazu aus, um noch weiter darüber nachzudenken und ich erhob mich einfach mit geschlossenen Augen von dem Ast um mich zwischen dem dichten Laub der inneren Baumkrone vor den grellen Sonnenstrahlen in Sicherheit zu bringen. Als ich mir dann sicher war, nicht gleich vom Ast zu rutschen, schüttelte ich mich mehrmals und sprang dann in kleinen Sätzen von Ast zu Ast immer weiter nach unten auf den Boden zurück um mich dort erst mal an einer geeigneten Stelle wieder in diesem komischen... dunkelgrünen weichen feuchten Zeug zu wälzen, wie ich es auch kurz nach unserer Ankunft in den Wäldern getan hatte und reinigte fürsorglich meine Schuppen. Nachdem ich dann fertig war, erinnerte ich mich wieder daran, das Toyah mir letzte Nacht kurz mittgeteilt hatte, wo sie sich gerade befand, während ich geschlafen hatte. Noch etwas gutes an der Gedankenübertragung, selbst wenn man schlief konnte einen der andere Wahrnehmen und sich meist kurze Zeit nach seinem erwachen wieder daran erinnern. Auf diese Weise hatte ich auch oft Yanmin ausgetrickst als ich kleiner war und ihm immer Nachts, dann wenn er eingeschlafen war, "Bescheid gegeben", das ich nochmal einen nächtlichen Ausflug tätigen würde. So konnte ich seine Verbote stets umgehen ohne dabei seine Regeln wirklich zu verletzten. Auch wenn ich deshalb trotzdem immer Ärger bekommen hatte... Heute ließen mich diese Erinnerungen jedoch umso mehr schmunzeln, wenn ich mich mal daran zurückerinnerte. Aber nun war es Zeit, wieder der eigentlichen Beschäftigung nachzugehen, die Grund für meine und Toyahs reise war, die Suche nach ihrem Bruder! Als ich dann unwillkürlich an Toyah dachte, erkannte ich gleichzeitig, das sich unser Band wieder etwas verändert hatte. Seine Gestalt war nun frei von jeder Unebenheit oder jeden Wellen, die uns komplett alles voneinander hatten spüren lassen. Sie war deutlich, floss in einem gleichmäßigen Rhythmus und hatte sich verfestigt. Das zu sehen stimmte mich glücklich, denn nun konnte das Band nicht mehr so leicht reisen und übertrug nicht mehr alles, sondern nur das wichtigste von uns selbst an den anderen. Denn auf dauer gesehen, hätte uns dieser ständige starke Energieaustausch vermutlich viel zu empfindlich werden lassen. Zumindest ging ich davon aus, wenn man das Band von gestern mit dem heutigen verglich. Aber etwas fiel mir dann doch auf, das ich jedoch nicht deuten konnte. Das Band von Toyah hatte sich etwas gräulich verfärbt, während meines meiner Erdform entsprechend leuchtend grün war. Was das wohl zu bedeuten hatte? Vielleicht hieß das ja, das sie schlief... oder sie müde war! Ein wenig irritiert, versuchte ich dann meine Gedanken zu ihr fließen zu lassen. "Toyah? Bist du wach? Hast du schon etwas finden können?" Meine letzte Frage war vielleicht etwas übereilt, aber immerhin brauchten wir jede Information die wir kriegen konnten und sei sie vielleicht letztlich noch so unbrauchbar. "Ich selbst habe leider noch nichts finden können, aber ich habe bald das Moor erreicht...! Vielleicht finde ich ja dort etwas.", berichtete ich ihr noch und wartete dann ab, ob sie mir antwortete. Derweil, konzentrierte ich wieder meine Aura und tastete mich schnell mit ihr nach vorne heran, bis ich meinen Weg wiedergefunden hatte, denn ich weiter gehen musste. Ich hoffte wirklich sehr etwas brauchbares finden zu können und sei es nur eine einzige kleine Spur! Darum wollte ich Toyah zuliebe auch so schnell es ging weiter suchen.

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Re: Am Seeufer

Beitrag  Toyah am Di 25 Sep 2012, 11:21

(joa, waer schoen wenn du dann wieder oefter kommst^^ Und springen ist doch egal wann und ist einfach, mach ich jetzt XD Was Aura macht musst du schon selber sehen, ich hab nix geplant^^)

Auch die naechsten Tage waren nicht ergiebiger als die vorangegangenen. Ich flog weiter und weiter ueber die Berggipfel und rief nach meinem Bruder, bis mein Bruellen nur noch wie ein Kraechzen klang. Zu gross war die Angst dass wieder etwas geschehen war wie damals in dem Gebirge auf der kleinen Insel nach unserer Flucht...
Doch es war weit und breit keine Spur von Azoran zu finden, und irgendwann machte ich mich an den Rueckflug. Ich entdeckte eine riesige flache Landschaft noerdlich des Gebirges, die aussah als bestuende sie komplett aus Sand. Das musste das Land sein, von dem Aurora mir einmal erzaehlt hatte. Aber Ich flog nicht dorthin. Es wuerde mir auch die letzte Kraft rauben, und die Wahrscheinlichkeit dass Azoran dorthin geflogen sein koennte, war verschwindend gering. Und trotzdem blieb ein Restzweifel in mir...
Die Tage zogen dahin, waehrend ich noch immer keine Spur fand. Ich frass kaum, und sah ebenso wenig Wasser auf meiner Reise, und auch das raubte mir die Kraefte, aber ich konnte nicht anders. Wasser schien rar zu sein in dieser Gegend, oder zumindest war es nie genug um einen Drachen voll zufrieden zu stellen.
Ich haette vielleicht laengst jegliche Hoffnung verloren, wenn ich nicht gelegentlich Auroras Nachrichten empfangen haette. Ich wusste nicht ob sie meine Erschoepfung und Hoffnungslosigkeit spueren konnte. Ich konnte nichts von dem wahrnehmen wie es ihr ging, aber sie war schliesslich auch etwas Besonderes in dieser Hinsicht. Ich hoffte allerdings trotzdem, dass sie nichts spueren konnte...
Ich teilte ihr von Zeit zu Zeit mit, dass meine Suche noch immer erfolglos war, merkte aber auch dass ich mich staerker auf sie konzentrieren musste und mich staerker bemuehen musste, wenn ich versuchte mich an etwas zu erinnern was sie mir mitgeteilt hatte waehrend ich geschlafen hatte. Vielleicht waren wir zu weit entfernt. Oder das Band schwaechte doch ab... Aber es war immer noch stark genug um uns ueberhaupt verstaendigen zu koennen.
Ich war froh als ich wieder in Richtung der grossen Graslandschaft zurueckflog, auch wenn ich nichts gefunden hatte. Aber ich hoffte dass das ein gutes Zeichen war. Dass Azoran nicht in dem unuebersichtlichen Gebirge war... Ich hoffte es...

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Re: Am Seeufer

Beitrag  Aurora am Sa 26 Jan 2013, 14:50

(Okay... ich muss zugeben das ich lange Zeit überhaupt net gewusst habe, was ich schreiben soll xD Woher heute meine ganzen Ideen kommen... keine Ahnung xD Aber immerhin habe ich den Faden wiedergefunden Very Happy Wie immer Sorry, für meine lange Abwesenheit... ob sich das in Zukunft wieder ändern wird, kann ich leider nicht sagen, aber gut... ich werde sehen ^^)

Tage kamen, Tage gingen... das Moor war ein gewaltigeres Gebiet als ich zunächst angenommen hatte und auch wenn ich jede Menge spuren in dem weichen und matschigen Boden fand, war kein einziger davon bisher von einem Drachen gewesen, weshalb meine Enttäuschung auch mehr und mehr zunahm, da auch Toyah nichts brauchbares hatte finden können. Ab und an, hatte ich natürlich auch versucht nach ihm zu rufen, jedoch auch nie eine Antwort erhalten. Allgemein schien es in all diesen Landen keine Drachen zu geben, was mich fast schon etwas traurig stimmte und mich zum ersten Mal etwas Heimweh empfinden lies, da ich mein ganzen Leben lang, immer von meinen Artgenossen umgeben war. Doch wenn ich nun wieder an Toyah dachte, wurde mir bewusst, das so etwas wohl nicht selbstverständlich war. Trüb blickte ich dann durch die feuchte Gegend, die lediglich in der Hinsicht angenehm war, das die dichten großen Bäume das Sonnenlicht kaum hindurch ließen und es so immer schön düster war, was meine Augen zumindest nicht anstrengte. Aber dafür kam ich nur schwer voran, da die Bäume teilweise entweder zu rutschig oder zu hoch waren, um von einem Baum zum nächsten springen zu können. Dementsprechend sah ich mittlerweile auch mehr wie ein Schlammdrache, als ein Erddrache aus, was mir sehr missfiel, da ich viel Wert auf gepflegte saubere Schuppen legte. Doch zu jammern half in diesem Fall nichts. Bis ich das gesamte Moor abgesucht hatte, musste ich das ertragen auch wenn ich schon mehrmals halb im Schlamm versunken war.
Müde zog ich mich nach weiterer langer Suche auf eine kleine bewachsene Insel die zumindest einen halbwegs festen Boden besaß und legte mich gähnend ausgebreitet etwas hin. Ein leises Gurgeln entfloh mir, als ich spürte wie angenehm die Ruhe für meine pochenden Glieder war. Ich hätte wirklich niemals Gedacht, das es so anstrengend war, sich durch dieses schlammige Gebiet zu kämpfen. Wenn es zumindest mehr feste Grünflächen gegeben hätte, wäre ich sicher sehr viel schneller vorangekommen. Aber von der Luft aus konnte man nun mal rein gar nichts sehen, was am Boden vor sich ging und auch meine Fähigkeit hätte mir von der Luft aus nicht viel Nutzen gebracht. Nun wusste ich auch, warum Yanmin stets betont hatte, das er dieses Gebiet immer umflogen hatte, bzw. darüber Flog und nicht etwa darunter, auch wenn zum Fliegen durchaus teilweise genug Platz war. Doch auch wenn ich in meiner Erdgestalt viel kleiner war, als in meinen anderen, so konnte ich lediglich ein Stück mit ihnen gleiten, sofern ich von einem hohen Ast sprang, fliegen war aber nicht möglich, dazu waren sie zu klein.
Seufzend blickte ich die langen großen Wurzeln eines Baumes an, die aus dem Schlamm ragten, sofern das auch Wurzeln waren. Yanmin hatte mir mal etwas darüber erzählt, jedoch war meine Erinnerung daran nur recht schwach. Ich beschloss mich vorerst etwas auszuruhen und dann allmählich ins Grasland zurück zu kehren. Denn auch nahe der Grenze zum Land der ewig währenden Finsternis, hatte ich nichts finden können. Angestrengt versuchte ich mich dann zu Erinnern, welche Gebiete jetzt noch übrig waren und mir fiel außer dem Land der Finsternis nur noch das Land des weißen Glitzern und das Wiesenland ein. Doch zunächst sollten Toyah und ich uns wieder treffen um alles weitere dann zu besprechen.
Als ich mich etwas erholt hatte, richtete ich mich langsam auf, gähnte einmal und begann dann mithilfe meiner scharfen Krallen einen Baum empor zu klettern, was recht mühsam war, da ich meine Krallen tief in die Rinde schlagen musste um halt zu finden. Nachdem ich es endlich geschafft hatte, die Krone des Baumes zu erreichen, kletterte ich mit Leichtigkeit die letzten Äste nach oben und drang dann durch das Blattwerk. Wie erwartet blendete mich die plötzliche Helligkeit und die strahlen der Sonne als ich kurz zum Himmel blickte. Schüttelnd schloss ich dann sofort meine Augen und konzentrierte mich auf meine Luftenergien, durch die ich mich in meine Himmelsform verwandelte. Ärgerlich war nur, das ich nach wie vor fast komplett mit dreck und schlamm bedeckt war und meine weißen Schuppen dementsprechend alles andere als schön aussahen. Aber wenn ich erstmal zurück im Grasland war, würde ich mich sofort im See waschen gehen, am besten noch, bevor Toyah mich sah.
Ich gab ihr ebenfalls bescheid, das ich mich auf den Rückweg machte und breitete anschließend meine riesigen Flügel aus um mich mit sanften aber immer stärker werdenden Schlägen langsam nach oben zu heben, ehe ich genug an höhe Gewonnen hatte, um endlich loszufliegen. Ach, wie sehr ich das doch vermisst hatte! Der frische Wind der meinen Körper umhüllte, die schönen Wolken die über mir hinwegzogen und das Gefühl endloser Freiheit! Meine Müdigkeit schien fast schon wie weggeblasen und ich freute mich darauf, Toyah wiederzusehen, auch wenn ich sehr enttäuscht und traurig darüber war, das wir keine einzige Spur von ihrem Bruder gefunden hatten...

(WTF O_o Hätte net gedacht das das soooo viel wird ^^''')

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Re: Am Seeufer

Beitrag  Toyah am Sa 30 Nov 2013, 16:48

(hey x3 ich muss ehrlich sagen, dass ich dann nach der langen Wartezeit auch keine Lust mehr hatte zu schreiben, vor allem wenn du dann weiterhin so lange brauchst... und ich find das voll schade, weil es mit dir immer echt voll Spass gemacht hat T_T Aber dieses "ich schreib nichts weil mir grad nichts einfaellt" ist einfach nervig -.- tut mir leid, aber ich hab das schon sooo oft gehoert, und es ist immer richtig bloed wenn derjenige dann nichtmal bescheidsagt dass er grad nicht schreiben kann oder so, sondern einfach stillschweigend nichts macht... also bitte sag doch bescheid wenn sowas ist, dann kann dein Playpartner ja vllt was machen...
Ich hoffe du kommst irgendwann wieder .__. hoffe ich wirklich... Ich jedenfalls werde mich jetzt freiposten, tut mir leid... vielleicht hast du ja mehr Ideen wenn du mal wieder da bist x3)


Wie viele Wochen waren inzwischen vergangen, seit ich mich mit Aurora auf die Suche gemacht hatte? Oder kam mir die Zeit nur so endlos vor, und es waren noch keine Wochen, sondern nur Tage?
Ich hatte auch schon laenger nichts mehr von ihr gehoert. Nur dass sie offenbar in ihrem Gebiet auch keine Spur von Azoran gefunden hatte... Doch das Band, das uns verbunden hatte, war abgeschwaecht, und ich empfing keine Nachrichten mehr von ihr.
Das liess mich mich noch einsamer fuehlen, als ich es sowieso schon tat. Ich vermisste meinen Bruder... Und in der letzten Zeit war wenigstens in Aurora ein anderer Drache in der Naehe gewesen, oder zumindest hatte ich mich mit ihr unterhalten koennen. Doch jetzt war ich wieder auf mich allein gestellt.
Ich hatte den gesamten suedlichen Teil des Landes durchkreuzt, war noch einmal an der Kueste entlang geflogen, nachdem ich aus dem grossen Gebirge herausgekommen war, und hatte die flachen Wiesengebiete um einiges schneller absuchen koennen als die unwegsamen Berge. Aber weit und breit keine Spur von Azoran.
Jetzt war ich wieder zurueck bei dem See, in dem ich mich jetzt schon drei Tage aufhielt. Die lange Reise hatte grosse Strapazen bedeutet und ich war vollkommen ausgelaugt. Drei Tage lang hatte ich das Wasser nicht verlassen, und den Kopf auch nur ueber die Wasseroberflaeche gestreckt um Luft zu holen. Ich hatte Fische gefressen und geschlafen, um mich zu staerken. Denn ich wusste, dass ich Azoran nur finden konnte, wenn ich selbst bei Kraeften war. Ausserdem wollte ich zumindest eine Weile auf Aurora warten.
Doch sie tauchte nicht auf. Ich blieb alleine, und meine Unruhe wuchs, je laenger ich hier blieb. Die Unruhe, weil ich nicht wusste wo Aurora war... auch wenn es vielleicht der winzige Rest des Bandes war, der mir sagte, dass es ihr gut ging und ich mir keine Sorgen machen musste. Vor allem aber war die Unruhe wegen Azoran. Er war jetzt schon so lange verschwunden, dass ich mehr und mehr Angst bekam, dass er...
Ich schon den Gedanken beiseite, wann immer er sich mir aufdraengen wollte, aber das wurde von Tag zu Tag schwerer. Nur noch ein Grund mehr, wieso ich nicht laenger tatenlos herumsitzen wollte. Auch wenn ich die Staerkung noetig hatte.
Deshalb brach ich dann schliesslich nach dem dritten Tag auch auf. Ich nutzte die Nacht, in der ich staerker war, und verliess den See wieder, in dem ich die letzten Tage gewohnt hatte. Mein Flug ging nach Norden, dorthin wo Aurora aufgebrochen war. Sie hatte die Gegenden dort durchsucht, aber sie hatte auch von einem dunklen Land noch weiter im Norden gesprochen, das man besser meiden sollte. Ich wuerde es dort versuchen. Azoran koennte nicht gewusst haben, dass man dort besser nicht hinging.
Ich flog nicht direkt nach Norden, sondern ueberflog die Landschaft ringsum und rief dabei immer wieder nach Azoran und auch Aurora. Eine Antwort bekam ich nicht...
Die Reise dauerte die ganze Nacht und auch den darauffolgenden Tag, ehe ich Rast machen musste. Die Gegenden in die ich jetzt geriet, waren kahl und unfreundlich, und ich war froh vor meinem Aufbruch gefressen zu haben. Auch Wasser gab es hier nicht viel...
Deshalb reiste ich auch so bald wie moeglich weiter, immer weiter nach Norden...

----> Kaejusa, toter Wald Kajagare

_________________________
~.~ Toyah ~.~
~.~ Wasserdrache ~.~


Und bin ich auch mit dem Feuer verwandt,
hab ich seine Stärke doch nie gekannt

~.~.~.~.~.~.~.~.~.~.~.~.~.~.~.~.~.~.~.~.~.~



~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~. ° .~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~
Das Wasser ist mein Element
Als lebhaft munter man mich kennt
Doch selbst wenn Wasser ruhig genannt
Die wahre Tiefe bleibt verkannt
Ungezähmt ist meine Macht
Kälte, die alles zu Eise macht
Wütende Wogen können vernichten
Erbarmungslos überall Schaden anrichten
Denn Wasser ist mein Element
Und darum Toyah man mich nennt

~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~
~.~ Stille Wasser sind tief... ~.~
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Re: Am Seeufer

Beitrag  Driger am Mo 01 Jun 2015, 16:04

Driger ging die Böschung entlang. Er brauchte mehrere Stunden um den See zu 25% zu umrunden, da er die Augen nach der kostbaren Pflanze offen hielt und keinen qm mm auslassen durfte. Immerhin ging das Leben seines Bruders davon ab - nun ja seines Adoptivbruders.
Bis lang hatte er nur zwei Blumen gefunden, ihm fehlte also noch genau eine der seltenen Pflanze. Erst dann konnte er sich auf den Weg zurück nach Juuka machen.
Er durfte nicht versagen!

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